Als wir heute heim gekommen sind, lag ein Brief für mich in der Post. Schon seltsam genug, da mir eigentlich nie jemand schreibt, kommt alles immer zu Anja
Kurz abgetastet, da ging mir ein Licht auf…das kann doch nur…na klar!
Carsten hatte letztens ein paar USB-Sticks zu verschenken. Ich selbst hatte daran an sich kein Interesse, USB-Sticks nutze ich nicht mehr seit ich 2,5-Zoll-Festplatten kenne, aber meine bessere Hälfte fand an dem Teil gefallen und so habe ich ihn mal angebettelt, ob er nicht noch einen herumliegen hat für sie
Jetzt kann Anja ihren ollen 256mb-Stick in Rente schicken und das neue stylische Ding von Caschy benutzen
Im ihrem Namen möchte ich mich hier nochmals bei Carsten und e-wolff für das tolle Geschenk bedanken!
Unter Windows gibt es ja kostenlose und einfache Bildbearbeitungsprogramme wie Sand am Meer, beispielhaft könnte man da paint.net oder PhotoFiltre nennen. Aber unter Linux? Irgendwie Fehlanzeige, ich kannte bisher nichts Vergleichbares.
Sicher, es gibt gimp, aber einfach ist anders! Ich selbst komme zwar damit gut zurecht und arbeite gerne damit, aber nicht jeder (speziell Anfänger) wollen sich mit dem zu Anfang unübersichtlichen Alles-Könner herumplagen.
Jetzt habe ich heute bei Ikahya zufällig von Pinta gelesen.
Der Download geht recht einfach, es ist für jedes bekanntere Betriebssystem ein Paket vorhanden. In meinem Fall habe ich einfach das Ubuntu/Karmic-Paket heruntergeladen und installiert. Weitere Abhängigkeiten waren bei mir nicht nötig, scheinbar hängt Mono noch irgendwo bei mir herum.
Auf den ersten Blick wirkt alles sehr übersichtlich und alle wichtigen Zeichenfunktionen sind trotz der frühen Version 0.2 schon verfügbar. Selbst Layer kann man anlegen
Einziger Wermutstropfen: Bisher ist das Programm nur in Englisch verfügbar. Aber ich denke, das wird sich auch bald ändern, die deutschen Übersetzer sind ja immer sehr fleißig
Seit einiger Weile sind wir in unserem trauten Heim ja Besitzer eines LG 42LH5000, über den (natürlich) auch Carsten schon sehr ausführlich geschrieben hat.
Das Teil an sich ist natürlich super und spielt nahezu alle möglichen Dateiformate (AVI, VOB, MKV) vom USB-Anschluss ab, allerdings hat es so seine Probleme, wenn die Tonspur nur als DTS vorliegt. Diese kann vom TV leider weder decodiert noch an den digitalen Anschluss des TVs weitergegeben werden. Daraus folgt: Kein Ton
Mehr durch Zufall, eher weil ich nach einer aktuellen Firmware für das Gerät gesucht habe, bin ich dann über das Programm PopCorn MKV AudioConverter gestolpert. Mit Hilfe dieses Programms kann man sich ganz einfach die DTS-Tonspur des Videos in eine AC3-Tonspur umwandeln lassen, welche dann am TV (oder anderem Wiedergabegerät) abgespielt werden kann.
Im Folgenden möchte ich kurz auf die Installation unter Linux eingehen. Unter Windows läuft sie (bis auf einige kleine Zwischenschritte) ganz genauso ab.
Über Carsten und seine Rhodos-Bilder bin ich zu PhotoRec gekommen. Erst hatte ich ja verzweifelt auf der Homepage nach einem Debian-Paket gesucht, aber dann hab ich einfach mal ganz blauäugig
apt-cache search photorec
in die Konsole eingegeben, kann ja sein das es da doch schon was gibt. Und oh Wunder…
testdisk - Partitionsscanner und Plattenwiederherstellungswerkzeug
Also gleich mal testdisk installiert und mit sudo photorec das Programm in den Konsole gestartet.
Nachdem man die Quelle ausgewählt, das Dateiformat (das sollte man natürlich schon kennen ) und das Zielverzeichnis bestimmt hat, geht die Wiederherstellung auch schon los. Auf meinem 512MB-Sony-Memory-Stick hat das Teil in knappen 3 Minuten 192 gelöschte Bilder wieder entdeckt
Echt beängstigend, was da alles so zurück bleibt. Da sollte man sich zweimal überlegen, wem man seine Kamera mal eben ausleiht.