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openstreetmap.org integriert Fehlermeldungen

Der Titel klingt vielleicht etwas blöde, aber es ist nun mal so wink

Auf openstreetmap.org gibt es seit einigen Tagen rechts unten einen Link “Add a note” (Ankündigung im osm-Blog), mit dem man Hinweise zu fehlenden/falschen Informationen in der OSM-Karte hinterlassen kann. Das Prinzip kennt man ja schon von openstreetbugs.org und genauso lässt sich auch auf osm.org der Dienst ohne Registrierung nutzen. Bei angemeldeten Nutzern wird zu der Notiz jedoch automatisch gleich noch der Benutzername verlinkt, so dass man leichter in Kontakt treten kann, sofern erforderlich.

Es soll wohl auch eine API geben, damit Programmierer leicht auf die Daten zugreifen und weiterverwenden können.

Für mich ein richtiger Schritt um eine breitere Nutzerbasis anzusprechen, denn ich denke das OSB nur einem geringen Teil der OSM-Nutzer bekannt ist. Außerdem fällt die Bearbeitung der Fehler/Notizen leichter, da man nicht ständig zwischen zwei Seiten/Karten hin und her springen muss.

3D-Gebäude in OpenStreetMap

Nachdem ich es eigentlich schon bei den Chemnitzer Linux-Tagen gesehen hatte, aber dann wieder darüber hinweg kam, bin ich heute in der Wochennotiz des OSMBlog wieder darüber gestolpert: Das Projekt OSM2World, in welchem Gebäude (sofern die notwendigen Informationen in der Datenbank stehen) als 3D-Gebäude dargestellt werden.

Als Vorzeigeobjekt wird das Schweriner Schloss gezeigt, welches ich hier mal ganz frech ebenfalls her nehme (natürlich mit eigenem Screenshot) smile

Quelle: © osm2world.org, CC-BY-SA

"3D-Gebäude in OpenStreetMap" vollständig lesen

Karten für Garmin (OpenStreetMap)

Weil ich es eben schon wieder gesucht, aber nicht gefunden habe…

Meine für Navigation und Geocaching seit langem bevorzugte Karte auf dem Garmin Oregon ist (natürlich) mit OpenStreetMap-Daten erstellt und wird regelmäßig von raumbezug.eu gerendert.

Es gibt zwar auch noch die All In One, aber der Name sagt es im Grunde schon: Da ist ziemlich viel drin. Die Karte von raumbezug ist da deutlich übersichtlicher.

Transsystem iBlue 747 unter Linux auslesen

Mal wieder eine Randnotiz für mich, da ich es mir eh nicht merken kann wie es geht wink

Vor einer ganzen Weile hatte ich mir mal einen iBlue 747A+ gekauft ohne ihn bisher wirklich genutzt zu haben. Da ich das nun aber ändern möchte, hatte ich ihn die letzten Tage immer unterwegs dabei um mal meine Wege aufzeichnen zu lassen. Nun wollte ich mir die heute auch am PC ansehen… nur wie?!? Das Wiki von ubuntuusers.de half mir in dem Fall auch nicht so wirklich weiter…also gesucht, probiert und irgendwie auf eine Lösung gekommen wink

  • Zuerst einmal braucht man das Paket mtkbabel aus den Quellen.
  • Als nächstes schließt man den Logger per USB-Kabel an und schaltet ihn ein, wobei das Gerät dabei auf LOG oder NAV stehen muss.
  • Danach schaut man mit dmesg nach, wie das Gerät erkannt wurde. Bei mir steht in der Ausgabe
    [  897.420127] usb 5-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 2
    [  897.634977] cdc_acm 5-1:1.1: ttyACM0: USB ACM device
    [  897.637266] usbcore: registered new interface driver cdc_acm
    
    Der gesuchte Begriff ist bei mir also ttyACM0.
  • Nun kann man das Gerät mit
    mtkbabel -p /dev/ttyACM0 -f test -c
    auslesen lassen, wobei sich die Parameter aus der Hilfe (man mtkbabel) erklären sollten. Danach hat man eine BIN-Datei als Original sowie eine GPX-Datei mit Tracks und Wegpunkten, wobei für mich letztere interessanter ist, wegen der Weiterverarbeitung in z. B. OpenStreetMap oder für FotoTagging.

Konfigurieren kann man das Gerät mit mtkbabel übrigens auch. Wer gerne lieber alles in einer grafischen Oberfläche machen möchte, sollte sich mal BT747 ansehen, welches Mittels Java läuft und somit unter allen Systemen lauffähig sein sollte.