Ich bin, wie vermutlich der ein oder andere weiß, Bauingenieur. In der Funktion mache ich hier im Büro überweigend Tragwerksplanungen für allen möglichen (Un-)Sinn…und das Mittel der Wahl ist dabei dann doch oft Microsoft Excel, weil man einfach am schnellsten und mit größter Variabilität verschiedene Berechnungen machen und anpassen kann.
Nun macht es allerdings wenig Sinn, wenn der Prüfingenieur nur ein Ergebnis einer Berechnung hat, ohne die Zwischenwerte prüfen zu können. Ab Excel 2013 gibt es zwar die Funktion formeltext(), allerdings hat die den großen Nachteil, dass Zellbezüge nicht aufgelöst werden. In der Berechnungsformel steht also immer A3/D6/Z123/usw. statt dem Wert, der in der Bezugszelle enthalten ist. Bei uns in der Firma gibt es für so etwas schon seit Jahren ein Visual Basic Script, welches dieses Problem behebt.
Bevor das eigentliche Script kommt noch kurz ein Beispiel, wie das bei der Verwendung aussieht. Nachfolgend eine kleine Beispieltabelle mit den Zelleninhalten:
A
B
C
1
A =
23
2
B =
5
3
X =
=VERKETTEN(formeltext(C3;C3);"=")
=B1^B2
In der Ausgabe sieht das dann wiefolgt aus:
A
B
C
1
A =
23
2
B =
5
3
X =
23^5 =
6436343
Als nette Spielerein werden noch diverse Ersetzungen gemacht, z. B. ^2 zu ² oder * zu einem richtigen Multiplikator-Zeichen.
In der Wochennotiz Nr. 179 vom OSM-Blog wird auf das iOS-Programm Hoursome (Apple Store) hingewiesen, mit dessen Hilfe man sich von Orten in der Umgebung die Öffnungszeiten anzeigen und diese auch bearbeiten kann.
Die Bedienung/Übersichtlichkeit bei der Eingabe der Öffnungszeiten ist recht gut gemacht und daher war ich die letzten Tage immer mal dran gesessen, Daten für Geschäfte in der Umgebung einzugeben.
Nun kommen wir aber leider zum Aber (und dem Unschönen an der App):
Die eingegebenen Daten werden nicht direkt in der OpenStreetMap-Datenbank gespeichert, sondern nur in einer Datenbank des Programmierers. Diese Daten werde als wöchentliche Version auf der Homepage zum Download zur Verfügung gestellt und man (jemand) muss sich dann mit JOSM die Mühe machen, die Daten einzulesen und manuell in die eigentliche OSM-Datenbank einzutragen. Das hatte ich leider auch nicht gelesen (steht auf der Homepage in einem Satz beschrieben), aber so hat man doch wieder doppelte Arbeit, denn genauso gut hätte ich die Daten auch gleich in die richtige Datenbank eintragen können.
Zwar sind die Daten in der Entwickler-DB gespeichert und damit für jeden Interessierten verwendbar, wenn man selbst nicht mit JOSM hantieren will, aber optimal ist es m. E. noch nicht.
Vielleicht wird es ja noch und das Programm wird um einen automatischen Import bzw. ein direktes speichern in die OSM-Datenbank erweitert. Wünschenswert wäre es, denn so wie es jetzt ist, macht es (mir) keinen richtigen Spaß, Daten einzutragen.
Vor einer ganzen Weile bin ich über einen alten Beitrag im s9y-Forum gestolpert, in dem beschrieben wird, wie man (vielleicht) die Qualität der Vorschaubilder mittels ImageMagick verbessern kann.
Dazu muss man in der Datei /include/functions_images.inc.php etwa bei Zeile 663 folgende Zeile
Im Endeffekt werden Helligkeit und Kontrast etwas erhöht, eine Unschärfe-Maskierung darüber gelegt und die JPG-Qualität mit 75% festgelegt (standardmäßig wird m. W. die Qualität des Originalbilds übernommen). Wer es genauer wissen will, kann ja einfach mal die Hilfe von ImageMagick durchlesen.
Ob die Vorschaubilder im Ergebnis wirklich besser sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Eigentlich würde ich auch gerne mal einen Feldversuch starten und alle Vorschaubilder quadratisch zuschneiden lassen (damit z. B. die blöden versetzten Umbrüche nicht immer sind), aber darüber muss ich mir erstmal noch Gedanken machen.
Nochmal etwas für mein Notizbuch: Vor etwas über 5 Jahren hatte ich ein Beispiel gebracht, wie man mit Hilfe von jhead Bilddateien so umbenennen kann, dass die Aufnahmezeit aus den EXIF-Informationen als Dateiname verwendet wird. Wie im anderen Artikel schon erwähnt, kann ich mir aber Terminal-Befehle nie merken und deshalb hab ich auch für dieses Problem mal nach einem Programm für den Mac gesucht, welches eine grafische Oberfläche bietet.
Bei Claus Wanner habe ich dann einen Beitrag über das Programm ExifRenamer gefunden, welches nach einem ersten Test einen sehr guten Eindruck macht.
Das Programm selbst ist unauffällig und liegt einfach im Dock und wenn man Dateien auf das Icon zieht, werden diese mit/ohne Nachfrage umbenannt.
Im obigen Screenshot sieht man übrigens nur die einfachen Einstellungen, im erweiterten Menü kann man noch zig andere Sachen (z. B. automatisches Verschieben) und eigene Namen-Stile einrichten. Insgesamt eine umfangreiche und einfache Möglichkeit, wenn man öfter mal Fotos umbenennen will.
Mal wieder wahrscheinlich mehr etwas für mich, als für die anderen Leser
Aus unserem Ostsee-Urlaub, von dem wir gestern zurück kamen, mussten natürlich mal wieder die Fotos in Ordnung gebracht werden. Mein Workflow geht dabei erstmal so los, dass ich die Aufnahmezeit/-datum der verschiedenen Kameras korrigere. Für den Zeitverstatz fotografiere ich dafür einfach beim Geocaching mal mein Garmin Oregon.
Für Linux hatte ich vor über 5 Jahren mal ein Beispiel beschrieben, wie man die Aufnahmezeit in der EXIF per jhead korrigieren kann. Da das Terminal-Befehle auf dem Mac aber nicht jedermanns Sache sind (und ich sie mir auch nie merken kann ), habe ich mich heute mal kurz auf die Suche gemacht und nach einem kostenlosen Programm gesucht, dass das auch kann.
Gefunden hab ich dann Photo Time Edit, welches im Grunde genau das Gleiche macht wie jhead.
Man kann nach dem Start des Programms entweder eine einzelne Datei öffnen oder gleich einen ganzen Ordner (siehe Screenshot) und als kleines Feature gibt es eine Bildvorschau, so dass man die Bild-Zeit direkt vom Foto ablesen und mit den korrigierten Werten in der Tabelle vergleichen kann. Sobald Tabellen- und Foto-Zeit überein stimmen, klickt man einfach auf “Apply”.
Am Ende muss man übrigens noch alles abspeichern, das Programm fragt das aber auch selbst ab, wenn man es beendet. Falls man die Korrektur also nicht machen will, einfach nicht speichern.