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Google NIK Collection (problematische Stand-Alone-Nutzung)

Vor ein paar Tagen hat Google seine NIK Collection Bildbearbeitung-Werkzeuge kostenlos an die Leute verteilt, die bisher knapp 150 US$ gekostet hatten. Diverse Seiten hatten auch schon darüber berichtet und man kann die Programme, die eigentlich als Plugins für andere Bildbearbeitungsprogramme gedacht sind, auch Stand-Alone nutzen.

Wie ich aber bei efb.nu gelesen hatte, scheint diese Stand-Alone-Nutzung problematisch zu sein und kann zu unerwünschten Bild-Verlusten führen.

  1. HDR Efex Pro überschreibt nicht das Original, sondern speichert ungefragt mit der Namensergänzung “_HDR” und im TIFF-Format im Dokumente-Ordner.
  2. Analog Efex Pro überschreibt tatsächlich das Originalbild ohne Rückfrage!
  3. Define, die beiden Sharpener Pro Module und Viveza können stand alone zwar gestartet werden, es gibt aber keinen Menüpunkt, um eine Bilddatei zu öffnen. Sie stattdessen mit der Maus in die Module zu ziehen klappt ebenfalls nicht. Also als Standalones vergessen.
  4. Color Efex Pro überschreibt nicht, sondern speichert ins gleiche Verzeichnis zurück, benennt die Bilddatei aber um. Dabei wird das Format in “…_tmp”, “…_tmp1” usw. umbenannt, so dass es vom System nicht mehr als Bilddatei erkannt wird.
  5. Silver Efex Pro überschreibt nicht die Originaldatei, speichert aber wie Color Efex Pro mit der Dateiendung “…_tmp” und überschreibt eventuell vorhandene andere Datei dieses Namens, z. B. eine vorher mit Color Efex Pro erzeugte Version des Bildes.

Also immer schön vorsichtig sein und lieber die Bearbeitung nur an Kopien der Fotos machen, da sonst im schlechtesten Fall das Original kaputt ist.

[Linux] Benutzer in der Konsole wechseln

Eines der Dinge, das ich (als Einzelnutzer) nie brauchte und heute erstmal googeln musste, um Support beim Bekannten mit Ubuntu zu machen: Benutzerwechsel im Terminal, um Updates mit apt einspielen zu können.

su BENUTZERNAME

Danach kann man ganz normal mit sudo Dinge erledigen.

Will man nur einen einzelnen Befehl aufrufen, geht es auch kürzer:

su BENUTZERNAME -c PROGRAMM 

Für weitere Informationen sei das Wiki von ubuntuusers.de empfohlen.

Firmware-Update bei Garmin GPSMAP 64 ohne Garmin Express

Einen ähnlichen Artikel hatte ich schon mal vor einigen Jahren zum Garmin Oregon geschrieben. Aber Zeiten und Geräte ändern sich und damit die Infos, die man dafür braucht. normal

Hat man ein Garmin GPSMAP 64 und möchte/muss ein Update der Firmware ohne deren Software Garmin Express machen, geht das eigentlich auch so wie damals beim Oregon, man muss nur den entsprechenden Link herausfinden. sad

Hier hat mir zum Glück Google geholfen und ich bin in einem Kommentar bei klettergurke.de fündig geworden. cool

Nachfolgend nochmal die vollständige Auflistung, wie das Update durchzuführen ist.

Vorab noch ein wichtiger Hinweis: Sollte euer Gerät durch das Update kaputt gehen, kann ich nichts dafür und auch nicht verantwortlich zu machen. Ihr seid selbst für euer Handeln verantwortlich! Außerdem sollte man von Firmware-Updates grundsätzlich die Finger lassen, sofern das Gerät das tut was ihr wollt.

"Firmware-Update bei Garmin GPSMAP 64 ohne Garmin Express" vollständig lesen

Bildbetrachter im Test: ApolloOne

Vor ein paar Tagen wies mich Matthias, weil ich mal danach gefragt hatte, auf einen neuen Bildbetrachter für den Mac hin: ApolloOne. Kostet aktuell 3,99 €, so wie mein bisher benutzter Favorit Xee.

Beschreibung liest sich erstmal ok und das wichtigste ist enthalten. Insbesondere fand ich die Kartendarstellung interessant, mit der man anhand der Exit-Daten auf einer GoogleMaps-Karte sieht, wo das Foto aufgenommen wurde. Das fehlt Xee leider.

Das war es aber dann auch schon mit den Vorteilen. Die deutsche Übersetzung ist ziemlich schlecht, man kann oft nur erahnen was gemeint ist oder mittels Revers Engineering (sprich Wort für Wort wieder ins Englische übersetzen) herausfinden, was gemeint ist. Wird vielleicht noch besser, im Moment furchtbar. Zugegeben: Xee gibt es nur in Englisch, in diesem Fall aber besser als missverständliches schlechtes Deutsch.

Weiterhin hat Xee einige Vorteile, die ich nicht missen möchte: Unter Anderem kann man sich Favoriten-Ordner definieren, in die das aktuelle Foto kopiert oder verschoben werden soll. Ich nutze das recht intensiv zum Sichten meiner Urlaubsfotos und fast-automatisches kopieren in einen Weblog-Ordner, der dann direkt für die Artikel verwendet werden kann.

Ich für meinen Teil gab nach einigen Tagen Benutzung Xee wieder den Vorzug und habe beim Schreiben dieses Artikels den Kauf von ApolloOne storniert. Das geht zum Glück innerhalb von 14 Tagen. Wer also selbst trotzdem mal testen möchte, kann das durchaus tun.

Übrigens: Wer einen anderen Bildbetrachter sucht, aber kein Geld ausgeben möchte, kann sich durchaus mal XnViewMP ansehen, das habe ich auch lange genutzt, hat aber am Mac einige Macken in der Bedienung (ist vorzugsweise für Linux/Windows programmiert), daher verwende ich es in letzter Zeit nicht mehr.

Fritz!Box mit USB-Stick als Netzwerkspeicher

Kleine Doku, was ich die letzte Stunde gemacht habe, während die Frau den Bachelor schaut… wink

Hardware

  • AVM Fritz!Box 3490
  • SanDisk Extreme USB 3.0 Flash Drive mit Ext2-Dateisystem
  • Ubuntu-PC mit Gigabit-Netzwerkkabel an der Fritz!Box

Achtet bei der Konfiguration der Fritz!Box darauf, dass USB3 aktiviert ist (der seitliche Anschluss steht als Default auf 2.0) und der LAN-Anschluss auf 1 Gbit läuft, der steht normalerweise im Öko-Modus auf 100 Mbit.

Einbindung des USB-Sticks per /etc/fstab

Ich habe mich im Wesentlichen an die Anleitung aus dem Wiki-Artikel von ubuntuusers.de gehalten, wobei ich mich für Variante 2 mit automatischer Einbindung per /etc/fstab entschieden habe, da der PC als Mehrbenutzer-System mit Backup-Möglichkeit arbeiten soll.

Die Zeile lautet bei mir

//fritz.box/nas/SanDisk-Extreme-01 /media/fritz cifs credentials=/home/bernd/.smbcredentials,uid=1000,gid=46 0 0

Damit liegen die Login-Daten in meinem Profil und die anderen Anwender brauchen nichts extra etwas eingerichtet bekommen. Was die einzelnen Parameter genau bedeuten, bitte unbedingt im verlinkten Artikel nachlesen!

Ich war übrigens immer zu ungeduldig mit der Einbindung und hab mich gewundert, warum keine Dateien/Ordner angezeigt werden. Gebt dem System nach dem mounten ein bisschen Zeit, dann sollte es klappen. smile

Geschwindigkeitstests

Für die Tests habe ich einen “alten Artikel” aus dem Weblog ausgekramt. Ich habe die Befehle nur um time ergänzt, damit zum Befehl die Bearbeitungszeit ausgegeben wird nach dem Abschluss.

Schreiben auf den Stick

time dd if=/dev/zero of=/media/fritz/test bs=4096 count=1024000

Mit o.g. Konfiguration komme ich im Test auf 11,7 MB/s. Ein ganz ordentlicher Wert für meinen Anwendungsfall (Texte schreiben oder mal ein paar Bilder drauf schieben).

Lesen vom Stick

time dd if=/media/fritz/test of=/dev/null bs=4096

Das Lesen vom Stick läuft mit vernünftigen 22,1 MB/s. Damit würde man sogar Streaming machen können, falls meine Bekannten dafür doch mal noch einen Anwendungsfall haben sollten.

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