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Tschüss WhatsApp!

Ich wollte nur kurz vermelden, dass WhatsApp ab sofort bei mir nicht mehr läuft. Es wird für die meisten aber eh keine Rolle spielen, denn…

  • …wer ein iPhone/iPad/Mac hat und meine Nummer kennt, kann mir sowieso kostenlos per iMessage schreiben und Bilder schicken und wer ein Android verwenden muss (ihr tut mir ja so leid wink ) der erreicht mich über die GTalk/Jabber-ID, die praktischerweise die gleiche ist, wie meine E-Mail-Adresse smile
  • …und wer es ganz nötig hat, erreicht mich natürlich auch per Twitter oder Facebook, siehe dazu die Kontakt-Seite hier im Blog.
  • …und wer eh nie mit mir in persönlichen Kontakt tritt, dem is es allemal egal laugh

Nachtrag um 20:07 Uhr

Ich wurde vorhin auf app.net gefragt, ob ich WhatsApp wegen der Kosten gelöscht hätte.

Die kurze Antwort: Nein!

Die etwas längere Antwort: WhatsApp ist objektiv betrachtet der schlechteste Messenger, den man derzeit verwenden kann.

  1. Es ist nur auf Smartphone verwendbar, Clients für PC/Browser oder Geräte ohne SIM (Tablets) sind nicht vorhanden. In einer Zeit, in der man viele verschiedene Geräte nutzt ist so etwas ein Unding. Ich will entscheiden, wo ich meine Nachrichten lese und schreibe.
  2. Der Support ist derart schlecht, dass man behaupten könnte, er wäre gar nicht existent. Warum soll ich für ein Programm bezahlen, deren Entwickler sich einen Scheiß um Anwenderwünsche scheren? Bestes Beispiel dürfte das monatelange Warten auf das Update für iPhone5 sein.
  3. Das System ist extrem unsicher und es wurden schon mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken bekannt und/oder waren den Betreibern bekannt, diese interessiere aber ein Fix nicht, womit wir wieder bei 2. wären.
  4. Das Übertragungsprotokoll ist eine veränderte/erweiterte Version von XMPP, welches auch Jabber, GTalk, Facebook, etc… verwenden. Allerdings gibt der Betreiber die nötigen Informationen nicht frei, damit andere Programmierer ebenfalls Clients anbieten könnten, womit wir wieder bei Problem Nr. 1 sind.
  5. Es ist einfach nur ein weiterer Dienst, der keinen praktischen Mehrwert bietet. Wie weiter oben bereits geschrieben, kann mich jeder, der (k)ein Smartphone besitzt, auch über andere Wege erreichen. Wozu also noch ein weiterer Weg, das macht nur unnötigen Wartungs-/Verwaltungs-/Kontrollaufwand.

Ich hoffe, die Erklärung war nun ausreichend um zu verstehen, warum ich das Programm gelöscht habe. smile

Social-Media-Zeug wieder weg

Nach diesem Beitrag von @yellowled mit Verweis auf diesen Artikel bei netmagazine.com habe ich mich dazu entschlossen, die ganzen Share-Buttons rauszuwerfen. Ich wüsste eh nicht, dass die jemals jemand genutzt hätte.

Die Twitter Timeline in der rechten Leiste hab ich zwar noch drin, bin aber nicht sicher, ob das so bleibt. Ich hatte auch schon versucht, den Platz anderweitig zu füllen (letzter Foto-Eintrag), aber das scheiterte leider an der Funktionalität des Plugins.

Falls jemand eine Idee hat, was ich rechts reinwerfen könnte, bin ich für sinnvolle Vorschläge dankbar.

ThinkUp 1.0.3 und Twitter

Letztens kam eine neue Version von ThinkUp heraus. Ich hatte eigentlich schon fast vergessen, dass ich das auch mal irgendwo auf meinem Server eingerichtet hatte wink

Nachdem ich dann aber das Update auf 1.0.3 gemacht hatte, wollte mein Twitter-Service keine Updates mehr machen und versagte kläglich mit der Fehlermeldung

Database error! <br>ThinkUp could not execute the following query:<br> INSERT INTO tu_post_errors (post_id, network, error_code, error_text, error_is ...

Nachdem ich dann kurz gesucht hatte, fand ich in einer Google Gruppe in diesem Beitrag die Lösung. Es scheint so, dass in der Datei /plugins/twitter/model/class.TwitterAPIAccessorOAuth.php zwei kleine Schreibfehler drin sind.

In den Zeilen 217 und 253 muss man jeweils

if ($xml != false)

durch

if ($xml !== false)

ersetzen. Danach klappt es (zumindest bei mir) auch wieder mit dem Twitter-Service beim Update smile

Twingly - die Suche für Microblogs

Heute schrieb Dirk etwas über den Dienst Twingly Microblog Search, mit dessen Hilfe man diverse Seiten (Twitter, indenti.ca, etc) nach einem bestimmten Begriff durchsuchen lassen kann.

Schöne Besonderheit, die es für Dirk (und auch für mich) interessant macht: Man kann sich die Suchergebnisse als Feed abonnieren, um automatisch auf dem Laufenden zu bleiben, wo z. B. mein Twitter-Benutzername auftaucht. Ähnliches kann man dann natürlich auch mit anderen Suchbegriffen machen, je nachdem was einem eben wichtig ist.

Auf der Hilfeseite wird die Sache dann noch genauer mit diversen anderen Parametern (u. a. Zeiträume festlegen) erklärt.

Twitter

Wer es nicht kennt, kann sich ja mal die Homepage anschauen oder hier darüber lesen.

Kurz gesagt: Man schreibt eine SMS an die ganze Welt.

Nachdem ich mich lange dagegen gewehrt habe und es als Dummfug abtat, ohne es wirklich zu kennen, habe ich vor ein paar Tagen/Wochen einen Selbstversuch gestartet.

Eindrücke

Am Anfang ist es noch interessant, man probiert vieles aus, z. B. das twittern vom Handy, aus der Linux-Konsole oder direkt aus dem Browser. Praktisch für jede Oberfläche gibt es inzwischen Programme, mit denen man auch direkt Fotos hochladen kann. Habe ich vorzugsweise vom Handy aus gemacht, mit dem Ergebnis, dass es keinen interessiert hat :ermm:

Ähnlich ist es mit den Beiträgen die ich von den anderen bekomme: Die einen schreiben, dass sie sich nen Kaffee machen, andere verweisen einfach nur auf Beiträge in ihrem Blog, ab und zu kommt mal ein Link zu ner interessanten Internet-Seite. Wobei letzteres meines Erachtens eher selten der Fall ist.

Wirklich neue Leute habe ich in den paar Wochen nicht kennen gelernt. Ich bin nur dem Geplapper von Leuten gefolgt, die ich eh schon aus ICQ/Jabber/Blogs/etc kannte. Was interessiert mich auch das Geschwätz von Fremden?

Interessante Randerscheinungen waren für mich:

  • Eine lokal ansässige Zeitung twittert mit Links auf ihre Online-Artikel. Nette Sache, aber über den RSS-Feed bin ich da genauso aktuell informiert.
  • Ein, seit Neujahr deutschlandweit bekannter, Politiker twittert ebenfalls. Ohne persönliche Aussagen, einfach nur Werbe-/Wahlgeplapper. Ob man damit zukünftige Wähler anspricht, wage ich zu bezweifeln.

Ergebnis

Meine twitterei ging konstant zurück, die letzten Tage habe ich gar nichts mehr geschrieben. Nach der relativ kurzen Nutzungsdauer für mich ein eindeutiges Zeichen, dass es (für mich) quatsch ist. Daher habe ich meinen Account auch wieder gelöscht, Fragen zu meinem Benutzernamen sind also überflüssig. Die Leute mit denen ich getwittert habe, wissen/wussten ihn eh.

tweetbackcheck