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TrueCrypt-Container auf iPhone öffnen

Wir sind ja derzeit an den Planungen für einen erneuten USA-Urlaub und aus diesem Grund will ich alle persönlichen Dokumente digital irgendwo ablegen, damit wir im Falle eines Verlustes der echten Unterlagen zumindest noch irgendwo nachsehen können, was auf den Ausweisen und Kreditkarten überhaupt drauf steht wink

Die einfachste Lösung wäre natürlich, einfach alles in die Dropbox zu werfen, aber da schimpft natürlich wieder der Datenschützer, dass das ja mal gar nicht geht. Um eine gewisse (gefühlte) Sicherheit zu erreichen, müssten die Daten also verschlüsselt werden, wobei hier wohl TrueCrypt das Mittel der Wahl wäre, da es auf allen Betriebssystemen verfügbar/nutzbar ist.

Nun war das aber meines Wissens bisher immer ein ziemliches Problem, da die nötigen Programme dafür fehlten. Bisher.

Ich habe mich vorhin mal bei Google umgesehen und bin über einen Artikel von GeekBone gestolpert, in dem beschrieben wird, wie man einen TrueCryt-Container aus der Dropbox auf dem iPhone öffnen kann. Dazu benötigt man zum einen die Dropbox-App und zum anderen das Programm Disk Decipher. Damit kann man dann aus der Dropbox-App den TrueCrypt-Container auf das iPhone/iPad herunter laden und über die “Öffnen mit…”-Funktion an Disk Decipher übergeben. Danach muss man nur noch das Passwort des Containers angeben und schon sind die Dateien verfügbar.

Schöner Nebeneffekt: PDFs z. B. lassen sich direkt ansehen, als sehr praktisch, wenn man schnell mal eine Info braucht.

Ab Version 1.8 kann man übrigens auch einen Remote-Speicher (z. B. Dropbox) in der App direkt verlinken, um daraus eine Datei zu öffnen, man muss also nicht unbedingt die Dropbox-App verwenden. Allerdings ist das in der App selbst etwas ungünstig bzw. gar nicht beschrieben, wie man das machen muss, dazu sollte man sich mal die Homepage von Disk Decipher ansehen, dort wird erklärt wie man den Dropbox-Link herstellen kann.

Die Aktivierung des Dropbox-Links ging bei mir übrigens mit der 2-Schritt-Authentifizierung nicht besonders toll, da beim beenden/minimieren von Disk Decipher immer der Login-Screen von Dropbox verschwand, ich musste daher im Backend von Dropbox mal kurz auf nomalen Login zurückstellen, die App einloggen/verbinden und danach die 2-Schritt-… wieder aktivieren.

…und wer Dropbox gar nicht benutzt will, der kann sich auf der Homepage auch darüber informieren, wie man HTTP/HTTPS/WebDAV einrichtet, wenn einem das lieber ist smile

Ich werde das nun mal die nächsten Tage weiter testen und sehen, wie gut das geht. Bisher scheint es mir die beste Lösung zu sein, wenn man unter iOS unterwegs eine verschlüsselte Datei dabei haben bzw. öffnen möchte.

Test mit Camera+

20120313-200436.jpg

Dieser Beitrag wurde aus der iPhone-Worpress-App erstellt. Das Foto wurde über die neue API von Camera+ 3 aufgenommen, welches heute veröffentlicht wurde.

Eigentlich ganz einfach und logisch wink

Viber (kostenlos per WLAN/UMTS telefonieren)

Carsten hat heute im Blog von notebooksbilliger.de die „App” Viber vorgestellt, mit der man mit anderen Leuten über Internet telefonieren kann.

Hab das erstmal als unnötigen Quatsch abgetan, gibt ja schließlich Facetime von Apple und den Platzhirsch Skype. Nun muss mich aber doch revidieren. Nach kurzer Installation und einem Test-Telefonat mit Carsten über UMTS muss ich sagen, die Sprachqualität ist ausreichend gut um den anderen zu verstehen (Pott-/Norddeutsch und Fränkisch mal außen vor gelassen wink ).

Was vor allem für Viber spricht:

  • Es wird kein extra Benutzername oder sonst was benötigt, alles läuft über die Nummern im Telefonbuch (wie z. B. auch bei WhatsApp), wobei (wie bei WhatsApp) Kontakte automatisch erkannt werden, die das Programm bereits nutzen.
  • Es lässt sich auch im UMTS-Netz telefonieren. Facetime und Skype gehen (normal) nur im WLAN.
  • Man kann kostenlos Nachrichten an andere Viber-Nutzer schicken.

Im Moment gibt es das Programm nur für iOS, Android und Blackberry sollen aber laut Homepage auch bald kommen.

in Serendipity bloggen mit dem iPhone

Dieser Beitrag stellt mehr oder weniger eine Zusammenfassung der letzten Wochen dar, in denen ich mich mit dem Thema beschäftigt habe…

Alles fing (natürlich) mit der Programmwahl und den richtigen Einstellungen in S9y an, gefolgt von einem ersten richtigen Test, einem zweiten Test und einem richtigen Versuch einen Beitrag vom iPhone zu schreiben.

Bei meinen Tests bin ich dabei auf einige Probleme gestoßen, die sich zumindest teilweise umgehen ließen:
  • Es lässt sich pro Beitrag nur ein Bild hinzufügen, welches immer oben am Beitrag steht. Text vorher einfügen geht leider nicht. Ich vermute, dass hier das Problem an der App liegt, nicht an der Schnittstelle.
  • Das eingefügte Bild scheint immer im Querformat eingebunden zu werden. Hat man ein Bild im Hochformat, muss man dieses nachträglich im Backend rotieren lassen.
  • Des Weiteren kann man kein Thumbnail einfügen lassen, es wird von der App automatisch das (etwas verkleinerte) Foto in den Beitrag eingefügt. Stört wohl oft nicht, ist aber auch nicht schön.
  • Schlagwörter werden nicht unterstützt, wobei ich nicht beurteilen kann, ob es an der Schnittstelle oder der App liegt. Das Problem lässt sich allerdings in gewissem Maße umgehen, wenn man die Auto-Tags nutzt und die von onli in diesem Beitrag (Update 2) erwähnten Änderungen am Code macht.
  • In LiveWriter lassen sich keinerlei Formatierungen vornehmen, nicht mal Fett oder Kursiv. Links einfügen geht ebenfalls nicht. Man hat zwar Zugriff auf alte Beiträge, aber selbst dort wird keine Formatierung (nicht mal HTML-Code) angezeigt. Vielleicht könnte man das Problem mit Textile und dem passenden S9y-Plugin lösen, aber im Moment habe ich dafür weder Zeit noch Lust, da ich eigentlich die Texte gerne als reinen HTML-Code hätte um unabhängig von den Plugins zu bleiben.
  • Absatztrennungen aus LiveWriter (also 2 mal Zeilenumbruch) werden im Artikel über br-br-Tags formatiert, was definitiv nicht schön (und auch verkehrt) ist. Hier wäre ebenfalls eine manuelle Nachbearbeitung nötig.

Zusammenfassend kann ich wohl sagen: Es geht, aber mit sehr vielen Einschränkungen. So wie es jetzt ist, mit den Anpassungen die ich gemacht habe, lässt es sich im Prinzip nur für Fotos mit kurzem Kommentar nutzen, ähnlich zu Twitter/TwitPic. Einen Beitrag mit mehr als zwei Sätzen zu versuchen, macht keinen Sinn und mehr als ein Foto geht wie geschrieben auch nicht.

Was zu tun wäre: Fehlersuche. Speziell müsste man im Detail prüfen, auf welcher Seite die teilweisen Fehler liegen (z. B. mit anderen Programmen) und falls nötig/möglich die Sachen von Serendipity anpassen soweit nötig. Dies beträfe in meinem konkreten Fall die Schnittstelle mit den Plugins (Stichwort Auto-Tags).

Also: Wer will? wink

ps: Ja ich weiß, mein Blick auf die Sache ist sehr einseitig (nur vom iPhone, nur mit LiveWriter) aber ich hoffe, es bildet zumindest eine Grundlage für jemanden, der vielleicht mal ein anderes Programm/System in Verbindung mit Serendipity testen möchte. Weitere Erfahrungen, Meinungen und Vorschläge sind gerne gesehen smile