Nachdem wir an diesem Tag bereits kurz in Bernburg waren, kamen wir auf dem Weg an die Ostsee nun an unserer ersten Zwischenstation an. Magdeburg kannte ich bisher nur beruflich von Auftraggebern, war aber nie hier. Das wurde nun also mal geändert.
Übernachtet hatten wir im Motel One, welches sehr zentral direkt neben dem Magdeburger Dom liegt. Das Hotel liegt wie gesagt sehr gut, Mitarbeiter sind sehr sehr freundlich und hilfsbereit und die Zimmer sind sehr sauber. Ein bisschen negativen Eindruck macht der zu kleine Frühstücksraum, als ich Morgens dort war, hätte ich fast keinen Platz bekommen. Zu zweit (Anja wollte nicht frühstücken) hätten wir erst einmal warten müssen, so konnte ich mich an einen anderen Tisch dazu setzen.
Nachdem wir also unser Zimmer bezogen hatten, liefen wir ein wenig am Elbufer entlang, an dem neben dem Dom noch diverse andere Kirchen stehen.
Auf dem Rückweg liefen wir auch noch ein wenig durch die Innenstadt, wo es neben einer Kirmes auch das ein oder andere interessante Objekt zu sehen gab.
Heute (2.10.2016) waren wir auf dem Weg an die Ostsee und kamen dabei auch durch Bernburg an der Saale. Ich war zwar schon einmal beruflich in Bernburg, für einen Stadtbummel hat es aber nicht gereicht. Also sahen wir uns heute auf der Durchreise mal das Schloss Bernburg an.
Im Schloss gäbe es auch ein Museum und außerhalb des Schlosses ein kleines Bärengehege mit zwei Braunbären, allerdings wurden da die Fotos leider nix besonderes, daher seien sie hier zumindest noch schriftlich erwähnt.
In der Innenstadt waren wir auch noch kurz, aber Sonntag Nachmittag war hier bis auf ein Café, in dem wir eine Kleinigkeit zu essen kauften, alles geschlossen. Also gingen wir wieder zum Auto zurück und fuhren weiter nach Magdeburg, unserem eigentlichen Ziel für heute.
Vor zwei Wochen waren Anja und ich für ein langes Wochenende in München. Das wollten wir eh schon lange mal machen und da der letzte Urlaub schon eine Weile her war, packten wir unsere sieben Sachen und fuhren von Samstag bis Dienstag in den Süden. Natürlich waren wir viel zum Geocaching unterwegs, so waren die Fußwege teilweise sehr unorientiert aber am Ende kamen wir doch immer an unserem Ziel an.
Übernachtet hatten wir im Buddy Hotel, welches direkt am Stachus liegt. Ich zitiere einfach mal meine Hotelbewertung, die ich bei booking.com hinterlassen hatte…
Negativ: Zimmer wirkte leider an einigen Stellen noch nicht fertig, im Schrank fehlte eine Kleiderstange, im WC war eine Fläche noch nicht fertig verkleidet/gefliest. Lautstärke der Klimaanlage war teilweise leider recht laut und gluckerte komisch.
Positiv: War alles sauber und ganz nett eingerichtet. WLAN war sehr schnell und zum Glück ohne irgendwelche nervigen Vorschaltseiten. Kostenloses Frühstück in der Lobby war klein, aber als Start-Happen ok. Wer mehr will, kann im Partnerhotel für 10 € pP frühstücken gehen. Sehr angenehm war die elektrisch verstellbare Matratze. Lage ist sehr gut, man ist zu Fuß in ein paar Minuten am Marienplatz.
Im Wesentlichen waren wir am Sonntag im Olympiapark, wo wir uns das Stadion ansahen und auf den Olympiaturm hoch fuhren und am Montag, weil für den ganzen Tag Regen angesagt war, im Deutschen Museum.
Im Deutschen Museum war an sich sehr interessant und ich habe auch viele Fotos gemacht, aber am Ende war es auch viel zu viel für einen Tag und irgendwann schwirrt einem der Kopf und man schaltet ab. Wirklich sinnvoll lässt sich das Museum mit seinen Außenbereichen (zu denen wir gar nicht gefahren waren) nur über mehrere Tage erkunden, indem man immer mal ein paar Stunden rein geht und einen Teilbereich an schaut. Oder eben gezielt gleich am Anfang zu den Sachen die einen am meisten interessieren. Vielleicht beim nächsten München-Besuch dann.
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Heute schmissen wir also wieder unsere Sachen ins Auto und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Unterwegs tankten wir noch in einer recht dubiosen Gegend, was man am Benzinpreis bemerkte. Am Flughafen kostete dieses fast das Doppelte. Ich mein, ich weiß das es am Flughafen teurer ist, aber was in Miami abgerufen wurde, ist schlimmer als Wegelagerei im Mittelalter.
Die Mietwagenrückgabe klappte dann erstaunlich problemlos und flott. Es interessierte nicht mal jemanden, ob in der Navi-Tasche überhaupt etwas drin war, ich erinnere da nochmal an das fehlende Ladekabel, welches wir schon bei der Übernahme nicht bekommen hatten.
Natürlich waren wir wieder viel zu früh am Gate und so mussten wir noch eine ganze Weile warten, bis es endlich los ging. Laut Fotoarchiv hatten wir kurz vor 14 Uhr am Flughafen etwas gegessen und gegen 16:30 Uhr saßen wir dann auf unseren Plätzen im Flieger, der dann kurz nach 17 Uhr gen Osten abhob. Die Ankunft am nächsten Tag um 8:30 Uhr in Frankfurt und die Rückreise nach Erfurt erspare ich euch…
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Für heute hatten wir uns nicht viel vor genommen. Wir ließen es ruhig angehen, schnappten uns unsere Strandmuschel und machten uns auf den Weg an den Strand, wo wir heute noch ein bisschen Zeit verbringen wollten.
Nachdem ich ohne Anleitung und ohne vorherigen Probeaufbau hochprofessionell die Muschel aufgebaut hatte legten wir uns rein. Gut ist, dass das Ding wirklich für 2 Personen reicht. Schlecht ist an so einer Strandmuschel dann leider wiederum, dass darin überhaupt kein Wind weht und sich so die Hitze erst richtig staut. So lagen wir dann zwar im Schatten, schwitzten aber trotzdem ohne Ende. Was das anging, hatten die Leute mit Schirm irgendwie einen Vorteil, zumindest solange er stabil genug gegen den Wind aufgestellt war.
Nach knapp drei Stunden hatten wir aber genug und gingen erst einmal wieder in das Hotel zurück, wo wir dann ein bisschen Sachen zusammen packten und ich das Auto innen ein bisschen reinigte (man weiß ja nie, wie pingelig sie bei der Rückgabe sind).
Abends waren wir dann noch einmal ein bisschen spazieren und aßen in einem Diner zu Abend. Im übrigen auch das einzige Foto von dem Tag, da wir aus Angst vor Diebstahl natürlich keinerlei wertvolle Sachen am Strand dabei hatten…