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Kanada 2018: Übersicht

Hier findet ihr die Gesamtübersicht zu allen Artikeln, die ich zu unserem Kanada-Urlaub im Jahr 2018 geschrieben habe. Viel Spaß beim lesen. smile


Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA

  1. Anreise nach Vancouver
  2. Vancouver, Stanley Park
  3. Vancouver, Downtown
  4. Übernahme des Wohnmobils und Fahrt zum Cultus Lake
  5. vom Cultus Lake zum Lightning Lake
  6. im E.C. Manning Provincial Park
  7. vom Lightning Lake nach Revelstoke
  8. Mount Revelstoke NP und Fahrt nach Golden
  9. von Golden nach Banff
  10. Lake Minnewanka
  11. Lake Louise und Moraine Lake
  12. über den Icefields Parkway nach Jasper
  13. Maligne Lake und Spirit Island
  14. Valley of the 5 Lakes und Pyramid Lake
  15. von Jasper nach Clearwater
  16. von Clearwater nach Lillooet
  17. von Lillooet nach Pemberton
  18. von den Nairn Falls über Whistler zum Alice Lake
  19. Alice Lake
  20. vom Alice Lake nach Porteau Cove
  21. von Porteau Cove nach Vancouver
  22. Rückflug
  23. kleines Fazit

Kanada 2018: kleines "Fazit"

Nun sitze ich also hier. Wir haben Anfang Februar 2019 und der Urlaub ist schon lange vorbei. Heute habe ich es endlich mal geschafft die restlichen Tage zu verbloggen. Das ging relativ schnell, ist doch in den letzten Tagen nicht mehr viel passiert.

Was schreibe ich also nun über unseren ersten gemeinsamen Wohnmobil-Urlaub?

Der Urlaub im Wohnmobil hat unbestreitbar seine Vorteile. Man ist mobil, kann seine Tour planen wie man will und (je nach Land) einfach irgendwo halten. In Kanada geht das zumindest normal natürlich nicht, wild campen ist nach meiner Information nur in den Northwest Territories und im Yukon erlaubt, in allen anderen Regionen muss man auf einen Campingplatz.

Ja, die Campingplätze. Es gibt alles…vom hübschen Waldstellplatz bis zum Großparkplatz…und unabhängig davon die Züge…überall im Land…und immer manchmal fahren sie direkt am Campingplatz vorbei. Und sie hupen oft nachts, um Tiere zu vertreiben. normal

Toll am Wohnmobil ist auch, dass man es immer warm und trocken hat. Wir sahen auf den Plätzen immer wieder Leute mit Zelt. Klar, man kann sich vorbereiten und passende Ausrüstung haben…aber tagelang im Regen schlafen hab ich irgendwann am Gardasee mal gemacht, da hat es schon genervt. Jetzt bei 5-10 Grad (nachts kälter) im Zelt? Neeeee.

Schlecht am Wohnmobil ist halt wiederum der Platz. Man ist immer ein Verkehrshindernis, auch für Trucker. Liegt aber vielleicht auch daran, dass man nicht schneller als 80-90 fahren möchte, weil sonst das ganze Geschirr durch die Gegend tanzt. Auch in Orten ist man nicht so agil, manchmal ist es schwierig einen Parkplatz zu finden. Andererseits will man beim Camping aber auch möglichst nicht in die Städte, eingekauft wird im großen Supermarkt außerhalb und dann verschwindet man wieder in die Wildnis.

Draußen gegrillt hatten wir auch nicht. Wegen der Waldbrandgefahr war Anfangs offenes Feuer verboten, dann war es irgendwann ziemlich kalt und man wollte nicht draußen sitzen…ja und dann hat es wieder zu regnen angefangen. Das Kochen im Wohnmobil geht, man richtet seine Mahlzeiten nach dem aus, was technisch möglich ist. Ein paar mal hatten wir Fleisch oder Burger gebraten…und dank der Rauchentwicklung ging dann auch direkt der Rauchmelder in Alarmstellung, der (total praktisch) direkt neben dem Herd montiert ist. sad Da halfen auch keine Fenster und Tür aufmachen. Zur Freude unserer Nachbarn. tongue

Ausflugsmäßig haben wir natürlich wieder viel weniger gemacht, als im Vorfeld geplant. Vielleicht sollte ich Anja mal zu einem Gondel-Fahrtraining anmelden, wie es auch Kurse für Flugangst-Abbau gibt. wink

Andererseits muss man ja auch nicht ständig im Urlaub unterwegs sein, man soll ja auch mal zur Ruhe kommen. Gelesen habe ich in der Zeit recht viel…

  • Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling (Manifest und Offenbarung noch nicht)
  • Götterpfade, Götterfeuer und Götterfrost von Julian Kappler (4 Teil leider noch nicht erschienen)
  • Quazi von Sergej Lukianenko

Quazi und die Götter-Reihe fand ich recht gut, aber mit diesem antikapitalistischen Känguru bin ich irgendwie nicht so richtig warm geworden. Vielleicht kapiere ich die Anspielungen einfach oft nicht.

Außerdem bin ich mir noch nicht so darüber im klaren, wie ich mit meinen Fotos weiter machen soll. Einerseits liebe ich meine Ordner- und Datei-basierte Aufbewahrung, andererseits benutze ich aktuell auch parallel noch die Fotos-App von Apple, weil die Mehrwerte aus einer Bilddatenbank (suche nach Motiven, z.B. “Sonnenuntergang” oder “Meer”) einfach toll sind. Ich bin da sehr zwigespalten. Ich werde das jetzige System wohl noch ein wenig parallel laufen lassen und dann sehen, was mich mehr nervt.

Außerdem ärgere ich mich über mich selbst, dass ich so lange gebraucht habe, über den Urlaub zu schreiben. So lange hat es noch nie gedauert und ein Fotobuch habe ich auch noch nicht gebastelt. sad

Und ob ich mal wieder einen Wohnmobil-Urlaub machen werde? Bestimmt. Aber dieses Jahr nicht, da haben wir schon was anders geplant. smile Vielleicht ja irgendwann noch mal an die USA-Westküste, durch die Nationalparks. Da möchte ich zu gerne noch mal hin. Oder dann doch mal nach Australien oder Neuseeland. Das braucht aber etwas mehr Planung (Urlaub). Kommt aber bestimmt auch noch.

Und wer mal nach Kanada möchte: Ich habe natürlich viel mehr Sachen während der Planung gesammelt, als in den ganzen Artikeln vor kommen. Wenn ihr was spezielles wissen möchtet, meldet euch einfach in nem Kommentar. Ich gebe dann auch gerne den Link zu meiner Google-Karte rüber, in der alle POIs drin sind. smile

Und nun schauen wir nach vorne und planen die nächsten Urlaube… wink

Kanada 2018: Rückflug

In aller Frühe ging es heute los, zurück zu Fraserway. Rückgabe sollte zwar offiziell erst ab 9 Uhr erfolgen, aber da es in Berichten immer wieder hieß man sollte frühzeitig da sein, vor allem wenn man zum Flughafen muss, waren wir schon gegen 8:30 Uhr da.

So kam es, dass wir gegen 9 Uhr schon alle Formalitäten erledigt hatten (alles ging problemlos und reibungslos) und noch ein wenig im Aufenthaltsraum herum saßen, bis uns ein netter Fahrer mit dem Shuttle zum Flughafen bringen konnte. Das war dann schon recht bald (wir hätten auch gut noch warten können) und so standen wir bereits um 10 Uhr am Airport, um unsere Koffer abzugeben. Nur war dies noch nicht möglich, da viel zu früh dran. normal

Also das übliche herum sitzen, Fast Food essen und am Handy herumspielen… Irgendwann konnten wir dann aber alle Formalitäten erledigen und schließlich hoben wir auch gen Westen ab.

Typisch für Nachtflug: Ich kann nicht schlafen. normal Deshalb hatte ich mir dann doch noch ein Ticket für das Premium-Entertainment von Condor gekauft, um ein paar aktuelle Filme sehen zu können. Im kostenlosen Programm gab es einfach nix Gescheites.

Gegen 11 Uhr am Folgetag (23.) landeten wir dann schließlich in Frankfurt und waren (trotz üblichem Bahnchaos) kurz nach 16 Uhr zuhause. Leider hat uns das schlechte Wetter begleitet und auf der Strecke von der Straßenbahnhaltestelle zur Wohnung hat es vermutlich soviel geregnet, wie in 3 Wochen Kanada nicht. So waren wir bis auf die Knochen nass und selbst die Klamotten im Koffer waren zum Teil nass geworden. normal

Den Rest des Tages verbrachten wir dann wie üblich damit, gleich wieder alles aufzuräumen, Dinge zu sortieren etc. Hauptsache nicht hinlegen und einzuschlafen.

Die Taktik “wach bleiben, bis wirklich Schlafenszeit ist” hat sich bisher (und auch hier wieder) bewährt. cool

Kanada 2018: von Porteau Cove nach Vancouver

Heute war der letzte volle Tag in Kanada und leider regnete es den ganzen Tag in Strömen und ohne Unterbrechung. sad

Viel gab es heute nicht mehr zu tun. Erst einmal fuhren wir recht spät los und dann gemütlich weiter bis Vancouver, um nicht zu früh am Campground zu sein. Wir hatten uns vor einigen Tagen den Capilano River RV Park (osm.org) ausgesucht.

Bei der Anfahrt wollte ich natürlich schlauer sein als das Navi und hielt mich nicht an das, was das Mädel aus der Kiste sagte…und so landeten wir erst mal auf der Lions Gate Bridge und drehten eine Ehrenrunde durch den Stanley Park, bevor wir wieder über die Brücke zurück fahren konnten. War aber auch nicht weiter schlimm, wir hatten Zeit und so kamen wir noch mal in der Gegend unseres Hotels von vor 3 Wochen vorbei… cool

Der Check-In zog sich dann ein bisschen, aber schließlich konnten wir das Wohnmobil auf unserem Stellplatz parken. Die Bewertungen des Platzes sind zwar nur durchschnittlich, aber immer noch deutlich besser als die restlichen Campingplätze in Vancouver. Viele der Leute hatten sich über den Verkehrslärm beschwert, aber den nahmen wir tatsächlich gar nicht so schlimm wahr. Vielleicht hatte sich meine Taktik bezahlt gemacht, möglichst nah am Fluss einen Platz zu bekommen, so hatten wir statt dessen immer ein angenehmes Rauschen vom Wasser. wink

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir dann noch nach Nebenan in den Park Royal South, einer recht großen Mall, wo wir uns ein wenig umsahen. Gekauft hatten wir aber nichts weiter und nachdem wir bei den Five Guys noch etwas gegessen hatten, gingen wir zurück zum Campingplatz, um unsere Sachen zu packen. Da es morgen schon recht früh los gehen sollte, wollten wir heute noch möglichst viel auf- und wegräumen, so dass wir morgen nur noch das nötigste zu tun hatten.

Kanada 2018: vom Alice Lake nach Porteau Cove

Heute wurde das Wetter leider deutlich schlechter, es regnete immer wieder ziemlich stark und die Wolken hingen recht niedrig. So gingen wir in Squamish erst einmal einkaufen und das WIFI des Supermarkts ausnutzen… wink


Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA

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