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Kanada 2018: Anreise nach Vancouver

So, heute sollte also unsere Reise nach Kanada losgehen. Vor uns lagen knapp 3 Wochen, überwiegend in British Columbia und ein paar Tage in Alberta.

Im Vorfeld hatte ich, wie schon in den vergangenen Jahren, eine recht umfangreiche Reiseplanung gemacht, indem ich das Internet durchwühlt, interessante und wichtige Orte in eine Google Maps Karte eingetragen und zu guter Letzt auch wieder einen kleinen Reiseführer geschrieben hatte. cool

Der erste Tag (Freitag, 31.8.) war an sich nicht weiter aufregend. Gepackt hatten wir schon in den vergangenen Tagen so ziemlich alles, es war also nur noch Reste zusammensuchen, Wohnung abschließen und nach Frankfurt fahren nötig.

Da unser Flug am nächsten Vormittag gehen sollte, suchten wir uns wieder ein Hotel in Flughafen-nähe, um am nächsten Tag ausschlafen zu können. Die Wahl viel, wie schon 2011 auf das Mercure Hotel Frankfurt Airport. Das Hotel ist soweit ganz ok, Zimmer sind schon relativ alt. Für eine Nacht als Transit-Hotel aber ok. Hervorzuheben ist das Frühstück, da gibt es eine recht große Auswahl, auch an warmen Gerichten. Es gibt auch einen Shuttle-Bus, der vom Flughafen zum Hotel kostenlos ist, Hotel-Flughafen kostet allerdings 3 € pP, wobei wir uns da nicht sicher sind, ob das nur am recht frühen Bus lag, der eine Reservierung benötigt oder allgemein gültig ist.

Am nächsten Morgen, nachdem wir gefrühstückt hatten, ging es wieder mit dem Shuttle zum Flughafen. Wo wir gegen 9:30 Uhr ankamen und auch gleich bei Condor unsere Koffer gegen Bordkarten tauschten. Seltsamerweise wurde auch das Handgepäck gewogen und mit einem Bändchen als Flug-Handgepäck gekennzeichnet, bei anderen Fluggesellschaften ist mir das vorher nicht passiert gewesen. Leider wurde uns dabei auch gleich mitgeteilt, dass der Abflug 2 Stunden Verspätung haben würde, weil der Flieger zu spät aus den USA kam. Statt um 12:20 also neue Abflugzeit um 14:20 Uhr. Bedeutet 4,5 h am Flughafen herumsitzen und langweilen. normal Fakt am Rande: Man bekommt bei Fernreisen erst ab 4 Stunden Verspätung Getränke bzw. Verpflegungsgutscheine. Weil, je länger die Flugstrecke, desto länger bekommt man keine Entschädigung bei Verspätung. Seltsame Regelung. sad

Irgendwann gingen wir dann durch die Sicherheitskontrolle und suchten unser Gate, da schon bald Boarding sein sollte. Da schauten wir aber erst mal dumm aus der Wäsche. Am Gate eine andere Fluggesellschaft und ein ganz anderer Flug. Auf den Anzeigetafeln gesucht, aber da war unser Flug ebenfalls nicht gelistet. eek Eine Condor-Mitarbeiterin am anderen Schalter teilte uns dann mit, dass der Flug wegen der Verspätung an einem anderen Gate steht. Am Original-Gate gab es dazu natürlich keinen Hinweis. Und zu allem Verdruss war das nicht nur ein paar Meter weiter, sondern wir mussten komplett den Bereich wechseln, was knapp 20 Minuten Fußweg bedeutete. Seltsamerweise (vermutlich verließen wir irgendwo unbemerkt den Sicherheitsbereich) mussten wir vor/am neuen Gate nochmal einen vollständigen Sicherheitscheck machen. Laune war entsprechend schlecht zu dem Zeitpunkt.

Irgendwann durften wir dann aber endlich in den Flieger und kurz nach 15 Uhr ging es endlich ab in die Luft und über Irland, Grönland und das nordamerikanische Festland nach Vancouver, wo wir gegen 16:30 Uhr Ortszeit ankamen. cool

Die Einreise, das Koffer aufsammeln und die Anfahrt in die Stadt liefen erstaunlich schnell und problemlos. Blöd wurde es erst, als wir zu unserem Hotel wollten. Ich hatte zwar die Anreise-Beschreibung von der Hotelseite, aber vor Ort (im Zentrum von Vancouver) fanden wir die nötige Bushaltestelle nicht, welche uns zum Hotel bringen sollte. Auch ein Mitarbeiter in einem Laden konnte uns nicht helfen, der kannte nicht mal die Buslinie. normal Aber er war so nett, uns eine andere Verbindung raus zu suchen, die uns dann tatsächlich zum Hotel brachte. (Nebenbei: Die Buslinie gibt es schon, wir haben sie in den nächsten Tagen selbst noch mal an uns vorbei fahren sehen… tongue )

Gegen 19 Uhr hatten wir dann auch unser Zimmer im The Buchan (Lage bei osm.org) bezogen, wobei man schon sagen muss, dass unser Zimmer nicht so hübsch neu fancy aussah wie auf den Homepage-Bildern. Vielleicht hatten wir einfach eines der noch nicht neu gemachten Räume, aber es war sauber und wir hatten ein eigenes Bad. In den Bewertungsportalen bekommt das Hotel leider recht oft negative Kritiken, weil die Zimmer klein und ohne eigenes Bad wären…aber die Leute hätten vielleicht einfach mal die Beschreibung beim Buchen lesen sollen. wink Unser Zimmer war jetzt zwar auch nicht so, dass man zwei große Reisekoffer offen herum liegen lassen konnte, aber wir kamen ganz gut zurecht.

Danach drehten wir noch eine kleine Runde, liefen kurz zum See in der Nähe und holten uns noch ein paar Getränke und was zu Essen für den nächsten Tag, bevor wir dann irgendwann aufgrund der Zeitverschiebung recht müde ins Bett fielen.

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