USA 2011 - Teil 19: Sightseeing in Hyannis
24.05.2011, wir schauen uns Hyannis mal genauer an…
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Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
24.05.2011, wir schauen uns Hyannis mal genauer an…
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Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
Der heutige 22.05.2011 sollte ganz im Zeichen der Stadtrundfahrten stehen…
Zuerst einmal ging es mit einer der vielen Busunternehmen auf Stadtrundfahrt und danach auch gleich noch auf eine Bootstour, die im Preis mit dabei war ![]()
Da die Bootstour (natürlich) am Hafen gestartet und geendet hat, sind wir danach gleich in das New England Aquarium. Im Inneren ist die Anlage recht interessant aufgebaut. Man läuft praktisch in einer Runde immer weiter nach oben (kennt man ja von Parkhäusern) und im Mittelbereich gibt es einen großen Wassertank, der sich über die gesamte Gebäudehöhe streckt, während an den äußeren Seiten kleine Aquarien mit verschiedenen Tierarten befinden.
Auf Bilder verzichte ich an dieser Stelle mal, denn die interessantesten Tierarten kann man sich auf der Homepage des Aquariums ansehen und außerdem ist der Großteil der Bilder eh unscharf geworden. Dunkle Räume mit sich ständig bewegenden “Zielobjekten” vertragen sich nicht besonders gut. Von der Verzerrung durch die Glasscheiben ganz zu schweigen ![]()
Wir verabschiedeten uns an diesem 20. Mai 2011 von Kingston und weiter ging die wilde Hatz, zurück in die USA.
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Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
Vor der Grenzkontrolle haben wir an diesem Tag sogar ein Foto gemacht, in meinen Augen ein ziemlich cooles ![]()
Der Grenzübergang selbst war eine ziemliche Tortur. Der Grenzer wollte wirklich jeden Mist von uns wissen, sei es nun was das für ein Auto ist (Prüfung der Mietwagenunterlagen) oder was wir in den Tagen in New York gemacht hatten, als wir noch kein Auto hatten. Speziell letzteres fand ich sehr irritierend und sinnlos. Für die Fragen kann vielleicht nichtmal der Grenzer was, der hält sich sicherlich auch nur an seine Vorschriften, aber es stand doch im krassen Gegensatz zu der einige Tage zuvor gemachten Erfahrung mit dem kanadischen Grenzer. Fühlte man sich damals in Kanada willkommen, fragt man sich spätestens an diesem Punkt, ob man wirklich wieder in die USA einreisen will.
Aber es ging dann doch alles gut und nach gefühlten 15 Minuten (waren vermutlich wirklich nur ca. 2-3) konnten wir dann doch von Dannen fahren und befanden uns ab dann wieder auf US-Hoheitsgebiet.
Im Laufe des Tages kamen wir dann im Super 8 Motel in Amsterdam an. Zum Motel kann ich nicht mehr viel sagen, ich erkenne es zwar noch auf den Fotos der Motel-Seite, aber das war’s auch schon. Anja meinte vorhin aber, dass wir dort wohl kein Trinkgeld gegeben hatten, weil die Zimmer so schmutzig waren.
Der 19. Mai 2011, Abschied von Toronto. Ein wenig traurig ist der Abschied schon, denn Toronto ist sicher eine schöne Stadt, aber bei 2 Tagen Dauerregen ist man irgendwie dann doch froh, abzureisen. Allerdings muss man sagen, ausgerechnet heute wurde das Wetter wieder besser, was unser Glück war, denn heute wollten wir noch in den Toronto Zoo. Mit 287 ha ein ganzes Stück größer als die Zoos von Erfurt und Nürnberg und entsprechend viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen.
Ich lasse die nachfolgenden Bilder einfach mal unkommentiert stehen, Zoo-Fotos gibt es ja sowieso allgemein viele hier im Blog ![]()
Wir habe Aufgrund der Größe des Parks, der Temperaturen und der bevorstehenden Strecke bei weitem nicht alles gesehen, aber für uns hat es gereicht ![]()
Unsere Fahrt führte uns heute nach Kingston/Ontario, wo wir im Seven Oaks Motel nächtigten.
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Quelle: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
Die Hausherrin empfing uns sehr freundlich, auch wenn sie nur genauso gut Englisch konnte wie ich
Lustig war die Situation in jedem Fall, auch weil sie uns gefühlte 20 mal darauf hinwies, dass wir sie doch auch im Internet bloß gut bewerten sollen ![]()
Das Zimmer selbst war dann auch für eine Nacht ok. Länger würde ich dort aber nicht bleiben wollen, es fehlte einfach an Komfort und Anja hätte es sich (so glaube ich mich zu erinnern) gerne etwas sauberer gehabt. Aber da wir eh nur auf der Durchreise waren, sehe ich das nicht so eng.
Abends waren wir dann nochmal kurz beim Geocaching, aber wirklich erfolgreich waren wir nicht. Aber immerhin hab ich noch zwei Fotos gemacht gehabt, die ich euch nicht vorenthalten will ![]()
Wir schreiben den 18. Mai 2011 und wir befinden uns seit gestern Nachmittag in der schönen kanadischen Stadt Toronto. Natürlich regnete es heute wieder. Und das nicht zu knapp
Heute war das U-Bahn fahren etwas problematischer. Während der Typ gestern (langhaariger Bombenleger mit mächtig beeindruckenden Tatoos) ohne zu zucken unsere US-Doller annahm, stellte sich der heutige gepflegt aussehende Mit-60er etwas quer und machte erst einen riesigen Aufstand, weil er ja da total draufzahlen würde, wenn er das Geld annimmt… Ob das nun ernst gemeint oder Spaß war, konnte ich nicht wirklich feststellen. Ich fand es einfach nur blöd, denn an der U-Bahn-Station gab es weit und breit keinen Geldautomaten, wie wir schon am Vortag herausgefunden hatten, demzufolge waren wir immernoch ohne kanadische Dollar unterwegs. Schließlich und endlich lies er uns aber doch durch und wir konnten in die Stadt fahren.
Erstmal drehten wir eine kleine Runde…
…danach fuhren wir mit der Fähre auf die Inseln vom Ontario Place, einem Freizeitpark auf 3 Inseln, die der Stadt vorgelagert waren…
…doch leider war der Freizeitpark noch geschlossen und auch sonst machte die Insel mit ihren Grünflächen bei dem Regen einen eher trübseligen Eindruck und die Stimmung war entsprechend im Keller…
Als dann unsere Rückfähre endlich da war (wir mussten eine gefühlte Ewigkeit warten), fuhren wir wieder zurück und überlegten, was wir sonst noch machen könnten. Wir entschieden uns dann für Casa Loma, ein recht nettes Schloss, zumindest von außen…
…reingegangen sind wir nämlich nicht. Ich glaube, es war uns „etwas” zu teuer.
Danach fuhren wir erstmal zurück ins Motel um die Klamotten zu trocken. Gegen Abend waren wir aber dann nochmal ein wenig zum Geocaching unterwegs, wo es uns an eine kleine vorgesetzte Halbinsel verschlug, an der es recht hübsch war…
Dann war der Tag auch schon wieder zu Ende, zumindest fast. Abends habe ich mich hingesetzt um die weitere Strecke mit der verbleibenden Zeit zu planen. Ursprünglich wollten wir nämlich nach Montreal fahren, um danach über Boston wieder nach New York City zu gelangen. Allerdings wären dann die einzelnen Aufenthalte sehr kurz geworden und wir wollten zum Ende hin gerne nochmal etwas länger an einem Ort bleiben, ohne ständig Koffer ein- und auspacken zu müssen.
Nachdem ich also 3 Varianten ausgeknobelt hatte, entschieden wir uns für den direkten Weg Richtung Boston um zum Ende hin noch etwas mehr „Freizeit” zu haben.