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nächtlicher Spaziergang

Unser gestriges Programm bestand aus einer kleinen Tour unter Tage. Genauer gesagt war es eine Fackelführung durch die Zitadelle Petersberg.

Der ganze Spaß ging um 19 Uhr an der Tourismus-Zentrale vor der Krämerbrücke los und führte uns am Fischmarkt vorbei durch ein paar (ich glaube 2) kleine Gassen zum Domplatz.

alte Häuser am Fischmarkt Riesenrad am Domplatz

Von dort aus ging es ein Stück den Petersberg hoch, wo wir dann durch eine Seitentür in die unterirdischen Gänge geführt wurden.

Anja Mehmet und Bernd Kerstin und Mehmet

Nach etwa einer halben Stunde kamen wir dann auf dem Platz oben auf der Zitadelle heraus und hatten dann noch einen schönen Überblick über den Dom und das Oktoberfest auf dem Domplatz.

Dom mit Domplatz

Während der ganzen Tour, die etwa 1 Stunde und 45 Minuten dauerte, erzähle unsere Führerin immer wieder kleine Geschichten, Märchen und Mythen, die aber leider nur für die ersten zwei Reihen zu verstehen waren, da sie doch recht leise sprach. War aber insgesamt mal ganz schön, die Zitadelle von unten zu sehen, denn normal kommt man da ja nicht rein. Mit 6,50 Euro pro Person war der Spaß zwar nicht ganz billig, aber so etwas macht man ja auch nicht jeden Tag.

Das Bourne Ultimatum

Gestern haben wir uns den dritten Teil der Bourne-Reihe im Kino angesehen.

Mehr Waffen mehr Feinde mehr Levels mehr Details mehr Wut mehr Blut dieses Spiel ist wirklich gut
Christina Stürmer – Mehr Waffen
  • Mehr Waffen und Feinde waren es.
  • Mehr Levels (Orte) waren auch im Programm, es ging sozusagen einmal rund um die Welt. Nur Asian hat man scheinbar nicht gemocht ausgelassen.
  • Mehr Details gab es nicht, die Kamera war bei den rasanten Szenen total wackelig, als hätte man mit einer Handkamera ohne Bildstabilisator gearbeitet. Das sollte wohl den Film schneller machen, hat sich aber meiner Meinung nach negativ ausgewirkt, da man oft wirklich Probleme hatte, überhaupt zu realisieren was gerade passiert. So etwas mag ich nicht. Im Gegenzug dazu waren die restlichen Szenen nahezu Standbilder, bei denen sich die Kamera überhaupt nicht bewegt hat, sondern es gab einen Schnitt und einen neuen Blickwinkel. Das auch wieder zu schnell, wie ich finde. Da hätte ich mir teilweise lieber saubere Kameraschwenks wünscht.
  • Mehr Wut hatte Jason auch, schließlich trachten ihm noch mehr Feinde nach dem Leben, da muss er ja einen dicken Hals bekommen.
  • Mehr Blut war nicht, der Film hat in Deutschland schließlich FSK 12.
  • Fazit: Gute Story, aber die Kameraführung war schlechter als in den beiden vorherigen Teilen.

Tierzeit

Kurzer Bericht zum gestrigen Tag der Deutschen Einheit.

Nach dem Mittagessen bin ich mit Anja im Aquarium Erfurt gewesen. Die Anfahrt war trotz kleiner Unsicherheiten ein Erfolg, auch wenn wir erst nicht so recht glauben konnten, dass in dem Wohnblock wirklich ein großes Aquarium sein sollte. Aber das Schild an der Tür wies unmissverständlich darauf hin, also nix wie rein. Eintritt pro Person läppische 2 Euro.

Der Innenbereich bestand leider nur aus dem Kassenraum, einem großen Innenraum und einem kleinen Seitengang mit mehreren kleinen Fischarten.

ein Fisch ein Fisch

Im Innenraum war auch das große Riffaquarium, welches im Frühjahr diesen Jahres neu eröffnet wurde. Es war eigentlich auch das einzige Becken, welches ausreichend Platz bot. Die anderen Aquarien waren leider alle irgendwie überfüllt sad

Riffaquarium

Im Außenbereich gab es auch noch ein paar Käfige, mit Tieren die jetzt nicht unbedingt unter Wasser leben.

Anja am Teich Schildkröten irgendeine Echse kleine Affen

Mir ist leider immer noch nicht ganz klar, warum der ganze Aquarien-Bereich nicht in den Erfurter Zoo verlagert wurde, denn dort wurde auch sehr viel umgebaut und die ganzen Angestellten, Pfleger und Ärzte wären vor Ort. Auch gibt es dort schon diverse Bereiche mit Schlangen und Echsen, wo man die anderen Tiere gut unterbringen könnte, ist meine Meinung. Denn wie schon erwähnt sind die Becken teilweise sehr überfüllt. Allerdings sind sich die Betreiber des Problems bewusst und weisen auf Schildern darauf hin, dass manche Schwärme aufgrund der langen Zusammengehörigkeit nicht mehr getrennt werden sollen.

Fazit: Ich hatte etwas mehr erwartet und hoffe, dass sich vielleicht doch noch etwas an der Aquariengröße ändert in nächster Zukunft.

Danach waren wir dann noch im Nordpark spazieren.

Nordpark

Da haben wir dann auch noch ein paar Kinder entdeckt, die einen Fernseher auf den Schultern geschleppt haben. Ich weiß nicht, ob das ein neuer Trend ist, früher hatten die Kids ja immer nen Getthoblaster dabei :blink:

Assi-Kinder

Liquid Rescale mit GIMP

In letzter Zeit stoße ich immer wieder auf Programme, mit denen man eine besondere Art des Größe anpassens machen kann. Normalerweise ist es ja so, dass z.B. bei einer Breitenänderung eines Bildes alle Pixel gestaucht und somit auch Personen schlanker werden. Bei Liquid Rescale kann man nun Bereiche festlegen, die ihre originalen Proportionen behalten und nur die Bereiche außerhalb angepasst werden sollen. Wie dieser Algorithmus im Allgemeinen funktioniert, wird in einem Video bei youtube.com recht anschaulich erklärt.

Allerdings hilft das Video natürlich nichts, wenn man mit GIMP arbeitet, dafür gibt es aber zum Glück das Liquid Rescale GIMP Plugin, welches diese Funktion einbindet.

Wenn man das Plugin nach der Anleitung installiert hat, findet man den neuen Befehl im Ebenen-Menü. Die Verwendung wird sehr anschaulich in dieser englischen Anleitung beschrieben.

Das Plugin ist zu meiner großen Freude neben Windows auch in Quellen für Debian/Ubuntu verfügbar :w00t:

Vielleicht setze ich mich ja am morgigen Feiertag mal hin und probieren ein bißchen daran herum…

bitterkalt

Ich hätte heute Morgen meine Wintermütze nicht vergessen sollen. Es war verdammt zuging um die Ohren, als ich kurz nach 7 Uhr mit dem Rad in Richtung Arbeit aufgebrochen bin :pinch: