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[Synology] automatische Datensicherung mit DSM6

Update am 7.1.18: Kapitel zur automatischen Integritätsprüfung ergänzt (Danke an Patrick!)

Update am 11.9.16: Hinweis zu --type aus diesem Kommentar im Backup-Script ergänzt.

Update am 6.8.16: Hinweis zum Verzeichniswechsel aus diesem Kommentar aufgenommen

Ziel der Anleitung ist es, dass DSM die gesamte Synology automatisch auf eine externe USB-Festplatte sichert, sobald diese an der NAS angeschlossen wird.

Nachdem ich schon vor einiger Zeit eine Anleitung für ein automatisches Backup auf USB-Festplatte gemacht hatte, diese aber dann leider mit DSM Version 6 nicht mehr (richtig) funktionierte, habe ich mich nun mal daran gesetzt und eine hoffentlich verständliche Anleitung erstellt, mit der auch Normal-Nutzer ohne Turbo-Terminal-Kenntnisse zu einer zufrieden stellenden Lösung kommen.

Wer keine Synology-NAS hat, braucht gar nicht weiter zu lesen. wink

Achtung: Die nachfolgende Anleitung zum Erstellen einer automatisierten Datensicherung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Es gibt keinerlei Garantie dafür, dass alles korrekt funktioniert. Im Zweifelsfall lasst lieber die Finger davon, ich übernehme jedenfalls für nix Verantwortung, was mit euren Daten passiert. tongue In jedem Fall solltet ihr vorher eine unabhängige Datensicherung mit dem HyperBackup auf einen externen Datenträger machen, damit ihr im Problemfall ein funktionierendes Archiv habt.

in DSM anmelden

Eigentlich mehr eine Vorbemerkung: Meldet euch als admin in DSM an, damit ihr für alle Aktionen ausreichende Rechte habt.

USB-Festplatte vorbereiten

Zuerst muss man natürlich die Festplatte anschließen wink danach schaut man in die Systemsteuerung unter Externe Geräte nach der korrekten Festplatte und formatiert diese mittels des Knopfs in der oberen Leiste. Als Dateisystem sollte man EXT4 auswählen, siehe dazu auch die Hinweise im Fenster.

Wenn die Formatierung abgeschlossen und das Dateisystem erstellt wurde (sieht man in der Geräteübersicht), legt man sich zu erstmal eine neue Datensicherungsaufgabe an.

Wichtig: Merkt euch an dieser Stelle den Namen bei gemeinsamer Ordner unter dem die Festplatte im System erreichbar ist!

Datensicherung anlegen

Im Hauptmenü sollte das Programm Hyper Backup vorhanden sein. Sollte das nicht der Fall sein, müsst ihr es vorher noch im Paket-Zentrum installieren. Nach dem Programmstart erscheint beim ersten mal ein Assistent, der euch durch die Einrichtung einer Datensicherung führt.

Auswahl des Sicherungsziels

Als Sicherungsziel müsst ihr hier “Lokaler Ordner und USB auswählen.

Achtung: Mit der vorher genannten Option wird eine versionierte Datensicherung in einem speziellen Format angelegt. Ein normaler Zugriff auf Ordner-/Dateiebene funktioniert damit nicht, sondern nur mit einem zusätzlichen Programm von Synology, dem Hyper Backup Explorer. Für eine dateibasierte Sicherung musst du als Aufgabe “Lokaler Ordner und USB (Einzelversion)” auswählen, welches auch ein kleines blaues Dateisymbol hat. Für meine Anleitung bleibe ich bei der versionierten Variante, da die m.E. durchaus Vorteile hat.

Im nächsten Fenster wählt man aus, wohin die Datensicherung erfolgen soll.

  • Bei gemeinsamer Ordner müsst ihr den Ordner auswählen, unter dem die externe Festplatte im System eingebunden ist. Wer unsicher ist, lieber nochmal in der Systemsteuerung bei externe Geräte nachsehen.
  • bei Verzeichnis gibt man einen Ordnernamen an, in dem die Datensicherung abgelegt wird. Standard ist “Diskstation_1”.

In den nächsten beiden Fenster muss man auswählen, welche Ordner und Programme man sichern will. Im Zweifelsfall einfach alles auswählen. smile

Im nächsten Fenster gibt man der Sicherung einen aussagefähigen Namen und wählt aus, ob man die Festplatte nach dem Ende der Sicherung auswerfen will oder ggf. auch eine Verschlüsselung möchte. Für den ersten Test lasse ich die Festplatte nicht auswerfen. Den Sicherungszeitplan sollte man deaktivieren, denn wir wollen die Festplatte ja nicht immer an der NAS haben.

Als nächstes muss man noch auswählen, ob bzw. welche alten Dateiversionen erhalten bleiben sollen. Bei den kleinen blauen Symbolen erhaltet ihr Hinweistexte, was das alles zu bedeuten hat, falls ihr euch nicht sicher seid.

Nach Abschluss der Einrichtung wird man gefragt, ob man eine Datensicherung durchführen möchte. Sollte man lieber erstmal mit Ja bestätigen um zu sehen, ob der Teil klappt. smile

PERL installieren

Wenn die Sicherung wie gewünscht durchgelaufen ist, muss man sich das Perl-Paket in der Paketverwaltung installieren, da dieses für das spätere autorun-Skript erforderlich ist. Explizit einstellen braucht man dafür nichts, wenn es installiert und gestartet ist, geht es mit dem nächsten Punkt weiter.

Installation des autorun-Skripts

Damit das autorun-Skript installiert werden kann, ist es evtl. erforderlich, im Paket-Zentrum unter “Einstellungen” im Register “Allgemein” die Vertrauensebene auf “Jeder Herausgeber” zu stellen (Standard ist m.W. “Synology Inc. und vertrauenswürdige Herausgeber”). Aus Sicherheitsgründen sollte man diese Einstellung nach der Installation des Skripts wieder auf die ursprüngliche Einstellung zurückstellen.

Als nächstes muss man sich in die Paketquellen der NAS den Community Package Hub eintragen (englische Anleitung).

Dazu muss man im Paket-Zentrum auf Einstellungen gehen und dort im Register Paketquellen eine neue Quelle mit der URL https://www.cphub.net hinzufügen (Name ist beliebig).

Ggf. kann es auch erforderlich/erwünscht sein, im Register Kanalaktualisierung den Beta Kanal zu aktivieren.

Nachdem man das erledigt hat, erscheint in der linken Leiste des Paket-Zentrums der neue Punkt Community, den man auswählt und ggf. nochmal auf Aktualsieren drückt. Danach sollte folgendes Bild erscheinen:

Hinweis: Wer auf Nummer sicher gehen möchte (speziell im Firmennetzwerk), sollte nun die CPH-Quelle wieder deaktivieren und sie nur verwenden, wenn man das Skript updaten oder etwas anderes installieren möchte.

Nachdem das Paket installiert wurde, muss es noch gestartet werden. Dazu geht man im Paketmanager auf “Installiert”, klickt “autorun” und wählt bei “Aktion” den Punkt “Ausführen” aus. Nach dem Starten von autorun geht es mit dem nächsten Schritt weiter. Eine Konfigurationsoberfläche gibt es für autorun seit Version 1.7 nicht mehr. Seit diesem Update, welches im Zusammenhang mit DSM6 erschien, wurde das alles gestrichen und man muss sich das Backup-Script selbst erstellen.

ssh-Zugang einrichten

In der Systemsteuerung muss man im Menüpunkt Terminal & SNMP zumindest kurzfristig den ssh-Zugang einrichten. Benötigt man ihn normalerweise nicht, sollte man ihn am Ende aus Sicherheitsgründen wieder deaktivieren.

Zugang zur NAS per SSH

Von eurem PC müsst ihr euch nun per ssh mit der Synology verbinden.

Bei Linux und Mac kann man einfach den Terminal aufrufen und sich mit dem Befehl

ssh admin@192.168.123.45

zur Synology verbinden. Die IP-Adresse muss natürlich an die korrekte in eurem Netzwerk angepasst werden. wink

Bei Windows könnt ihr euch einfach kurz putty herunterladen und dort ebenfalls mit der passenden IP zur NAS verbinden. Dabei auch an den Benutzer admin denken.

Nach Eingabe des Admin-Kennworts solltet ihr eine Verbindung haben.

Task-ID der Datensicherung auslesen

Im Terminal muss man nun erst einmal prüfen, welche interne ID die Synology für die vorher erstellte Datensicherung anlegt. Das geht mit folgendem Befehl:

more /usr/syno/etc/synobackup.conf

Hier muss man den Bereich [task_XXX] (die Zahl hinter task_ brauchen wir) suchen. Am einfachsten sucht man dazu nach dem Eintrag name="..." der zur Datensicherung passt.

autorun anlegen

Als nächstes wechseln wir zurück in den Browser zur DSM-Oberfläche (terminal/ssh nicht schließen, brauchen wir noch einmal nachher). Wer sich mit dem Terminal und einem Texteditor (vim/nano) auskennt kann natürlich die folgenden Sachen auch direkt dort erledigen.

Ab DSM6 gibt es einen eigenen Text-Editor im Start-Menü. Diesen ruft man auf und fügt den nachfolgenden Inhalt ein. Achtet darauf, dass die Zeile while ... -o "$(/bin/pidof updatebackup)" ] in einer Zeile stehen muss.

#!/bin/sh
/usr/syno/bin/synobackup --backup 1 --type image 
sleep 60
while [ "$(/bin/pidof img_backup)" -o  "$(/bin/pidof dsmbackup)" -o  "$(/bin/pidof synoimgbktool)" -o  "$(/bin/pidof synolocalbkp)" -o  "$(/bin/pidof synonetbkp)" -o  "$(/bin/pidof updatebackup)" ]
do
 sleep 60
done
exit 0

Das Script macht eigentlich nicht viel mehr als HyperBackup mit dem zugehörigen Job aufzurufen und in einer Warteschleife zu verweilen, bis die definierten Tasks abgeschlossen sind.

In der zweiten Zeile muss man die Zahl (1) hinter --backup gegen die Zahl tauschen, welche man aus der Task-ID entnommen hat. Hier muss man außerdem bei --type anpassen, ob man die hier im Beispiel verwendete neue Verlauf-basierte Methode verwendet (dann --type image) oder die alte Datei-basierte (dann --type local).

Wichtig: In der letzten Zeile wird per exit 0 definiert, dass das Script einfach beendet wird. Mit exit 100 kann man dagegen festlegen, dass die Festplatte am Ende ausgeworfen wird, so dass man sie direkt abziehen kann, wenn das Backup beende wurde. Man kann hier auch 0 stehen lassen und statt dessen im Backup-Job die entsprechende Auswerf-Option aktivieren, kommt auf’s selbe raus. smile

Diese Datei speichert man nun auf der externen Festplatte ab. Bei mir sieht das dann im Finder z.B. so aus:

Danach solltet ihr in den Dateieigenschaften den Besitzer, die zugehörige Gruppe und die Dateirechte prüfen. Besitzer ist bei mir admin, die Benutzergruppe users und bei den Dateirechten habe ich für den Besitzer zusätzlich die Rechte zum Ausführen gegeben.

Datensicherung-Script testen

Im (hoffentlich noch offenen) Terminal wechselt man nun in das Verzeichnis, unter dem die externe Platte eingebunden ist. In meinem Beispiel ist das /volumeUSB3/usbshare/. Im Terminal lautet der Befehl also cd /volumeUSB3/usbshare/

Hier sollte man nun das Skript mit ./autorun starten können. Zur Kontrolle, ob alles richtig geht, einfach mal in DSM das HyperBackup aufrufen und schauen, ob die Datensicherung läuft.

Falls ja, ist schon mal einiges richtig gemacht worden. Glückwunsch! cool

Besitzer von autorun anpassen

Damit die Synology das Script nun auch starten kann, muss man den Besitzer der Datei auf root ändern. Dazu einfach im richtigen Verzeichnis den Befehl

sudo chown root autorun

verwenden und das admin-Kennwort eingeben. Die Gruppe sollte man nicht ändern, wenn es nicht nötig ist, dann kann man auch mal bequem im DSM-Editor etwas am Script anpassen ohne ständig ssh bemühen zu müssen. wink

Wenn man sich nun die Dateiliste mit ls -l autorun ausgeben lässt, sollte das etwa so aussehen:

admin@DiskStation:/volumeUSB3/usbshare/$ ls -l autorun
-rwxrw-rw- 1 root users 291 Jun 21 18:24 autorun

Backup testen

Nun kann man die Festplatte aus DSM auswerfen lassen. Wenn man sie danach wieder anschließt und bei der Einrichtung keinen Fehler gemacht hat, ertönt nach einigen Sekunden ein Piepton, das Script startet und man kann im HyperBackup sehen, dass die Sicherung läuft. Als zusätzliche Kontrolle leuchtet die Status-LED der NAS orange. Am Ende gibt es wieder einen Piep und man kann die Platte abziehen.

ssh beenden

Wenn alles klappt, denkt an dieser Stelle daran, ggf. ssh wieder zu deaktivieren um eine Sicherheitslücke auszuschließen.

Rückmeldungen

Sollte dir irgend etwas an der Anleitung unklar sein oder du einen Fehler gefunden oder einen Verbesserungsvorschlag haben, einfach in die Kommentare damit. Ich habe mir das Zeug auch nur zusammen gesucht und bin für jeden Hinweis dankbar. smile

Danksagung und Links

Da das ganze vorher geschriebene Zeug nicht auf meinem Mist gewachsen ist, möchte ich hier noch die entsprechenden Quellen benennen und mich bei den Leuten bedanken, die sich das alles ausgedacht haben. smile


Integritätsprüfung der Datensicherung

Möchte man nach Abschluss der Datensicherung auch noch eine Integritätsprüfung der Dateien machen, benötigt man dafür im autorun-Script den Befehl /var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor

Wenn man als admin per ssh auf der NAS angemeldet ist, kann man sich mit dem Befehl
sudo /var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor --help
die Hilfe zu den Parametern des Befehls ausgeben lassen:

usage:
1) polling error detect:
   detect_monitor -k TASK_ID -p POLLING_PERIOD
2) trigger(by schedule) error detect full:
   detect_monitor -k TASK_ID -t -f
3) trigger(by schedule) error detect full and detect guard:
   detect_monitor -k TASK_ID -t -f -g
4) cancel error detect:
   detect_monitor -k TASK_ID -c
5) trigger(by schedule) error detect with session info:
   detect_monitor -k TASK_ID -t -f -x INFO_PATH
6) trigger(by schedule) error detect with time limit:
   detect_monitor -k TASK_ID -t -f -T TIME_LIMIT
6) trigger(manually) error detect with time limit:
   detect_monitor -k TASK_ID -t -m -f -T TIME_LIMIT

-k, --task-id                task id
-p, --polling                polling progress for the operation
-t, --trigger                trigger the operation
-c, --cancel                 cancel the operation
-f, --full                   full error detect
-g, --guard                  detect error in guad db
-x, --session-info           session info path
-T, --time-limit             time limit for checking data
-m, --manually               trigger error detect manually from UI

Der gesamte Befehl zum manuellen einmaligen Aufruf der Integritätsprüfung lautet dann

sudo /var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor -t -k 1 -m -f -T 1800

Wichtig ist hierbei natürlich, hinter -k die Task-ID korrekt einzutragen.

Schaut man sich dann in DSM die Oberfläche von HyperBackup an, sollte entsprechende Ausgabe erscheinen:

Integritätsprüfung der Datensicherung

Möchte man den Befehl nach jeder Datensicherung automatisch ausführen lassen, kann man das Script wie nachfolgend gezeigt anpassen. Man muss allerdings berücksichtigen, dass die Integritätsprüfung sehr lange dauern kann, es also nicht unbedingt Sinn macht, sie bei jedem Backup automatisiert zu starten.

Wichtig: Im Backup-Task muss das automatische Auswerfen deaktiviert werden und der Exit-Befehl des Scripts muss von 0 auf 100 geändert werden, damit das Script die Festplatte erst am Ende auswirft. Wenn das falsch konfiguriert ist, wirft der Backup-Task die Festplatte aus, bevor das Script korrekt abgeschlossen ist!

Achtung: Das Script mit ergänzter Integritätsprüfung funktioniert nur sehr leidlich und wurde (noch) nicht ausführlich getestet. Im Zweifelsfall lieber nicht verwenden, wenn du dir unsicher bist.

#!/bin/sh
/usr/syno/bin/synobackup --backup 1 --type image
sleep 60
while [ "$(/bin/pidof img_backup)" -o  "$(/bin/pidof dsmbackup)" -o  "$(/bin/pidof synoimgbktool)" -o  "$(/bin/pidof synolocalbkp)" -o  "$(/bin/pidof synonetbkp)" -o  "$(/bin/pidof updatebackup)" ]
do
 sleep 60
done

/var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor -t -k 1 -m -f -T 1800
sleep 60
while [ "$(/bin/pidof img_backup)" -o  "$(/bin/pidof dsmbackup)" -o  "$(/bin/pidof synoimgbktool)" -o  "$(/bin/pidof synolocalbkp)" -o  "$(/bin/pidof synonetbkp)" -o  "$(/bin/pidof updatebackup)" ]
 sleep 60
do

exit 100

Trackbacks

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Volker @ Moench am : Volker @ Moench via Twitter

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Datensicherung von externer (mitgebrachter) Platte, ohne einen PC einschalten zu müssen. Eine Anleitung: https://t.co/CVzRNv2yzp #synology

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Thomas (@-) am :

Thomas

Lieber Bernd,

vielen Dank für diesen Artikel!! Genau danach habe ich gesucht. Unerklärlich warum es diese Funktion nicht in der Aufgabenplanung gibt…

Liebe Grüße

Thomas

Thomas (@-) am :

Thomas

Hallo Bernd,

ich habe vor ein paar Tagen Hyper Backup aktualisiert (bin mir nicht sicher ob das der Grund ist) und das Backup auf der externen HDD funktioniert plötzlich nicht mehr. Nach neuerlichem Formatieren und einrichten der Sicherung, startet das Backup und es funktioniert alles perfekt. Sobald ich die HDD ein zweites mal anhänge (und er normalerweise die geänderten Daten inkrementell sichern sollte) bekomme ich die Meldung: Local backup failed. Bei Hyper Backup steht “Ziel fehlerhaft” und auch wenn ich die autorun Datei auf der HDD entferne und Hyper Backup manuell starten will, geht nichts mehr. Hast du eine Idee wo hier der Fehler liegt? Funktioniert bei dir nach der Aktualisierung alles nach wie vor? sad

Vielen Dank,

Thomas

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Thomas,

da weiß ich leider auch nicht. Den Fehler hatte ich noch nie, bei mir funktioniert die oben beschriebene Anleitung problemlos.

Hast du auch den Backup-Task komplett neu angelegt? Ich habe bei mir vollständig von vorne angefangen mit der Einrichtung, den alten Task aus DSM5 habe ich nicht mehr benutzt.

Welche Sicherungsart benutzt du? Die Datei-basierte oder die Versionierung, wie ich sie in der Anleitung verwende? Vielleicht gibt es da Probleme.

Prinzipiell scheint es wohl am Backup-Task oder HyperBackup an sich liegen, da es ja auch manuell nicht mehr geht. Die Festplatte selbst wird wohl nicht kaputt sein, hast du die mal auf Fehler geprüft?

Ansonsten vielleicht mal an den Support von Synology wenden, die haben dieses HyperBackup schließlich verbrochen.

Bernd schrieb auch: CC-Abmahnungen

Marcel am :

Marcel

Hallo Bernd,

zunächst einmal vielen Dank für das tolle Tutorial. Ich hätte noch ein bis zwei Tipps für dich, um die Verständlichkeit zu erhöhen:
- Um in Putty in ein Verzeichnis wechseln zu können, muss zusätzlich der Befehl “cd” benutzt werden. Ich hatte mich zunächst gewundert, warum ich nicht in das Verzeichnis kam und dann nochmal gegoogelt. Der Befehl müsste demnach in deinem Beispiel lauten: “Im (hoffentlich noch offenen) Terminal wechselt man nun in das Verzeichnis, unter dem die externe Platte eingebunden ist. In meinem Beispiel ist das /volumeUSB3/usbshare/ —> also “cd /volumeUSB3/usbshare/ “.

- Der Befehl “ls -l autorun” hat mich ebenfalls eine Zeit lang beschäftigt, da ich aus dem Text ständig eine 1=Eins gelesen habe, es ja aber l=“el” sein muss. Vll lässt sich das mit einer anderen Schriftart ja beheben?

Ansonsten vielen Dank dafür. Jetzt kann ich endlich wieder automatisch backupen smile

Gruß
Marcel

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Marcel,

vielen Dank für deine Hinweise.

- Um in Putty in ein Verzeichnis wechseln zu können, muss zusätzlich der Befehl “cd” benutzt werden.

Ich habe diesbezüglich noch etwas ergänzt. War für mich irgendwie selbstverständlich mit dem cd. Bin aber wohl auch schon recht bzw. zu alt und kenne die DOS-Befehle noch, unabhängig von Linux. wink

- Der Befehl “ls -l autorun” hat mich ebenfalls eine Zeit lang beschäftigt, da ich aus dem Text ständig eine 1=Eins gelesen habe, es ja aber l=“el” sein muss.

Dazu habe ich jetzt nichts extra geschrieben. Man kann den Befehl ja auch einfach kopieren und einfügen. smile “ls” hast du ja auch richtig gelesen, wie es scheint. wink

Bernd schrieb auch: Rammstein - Engel (Scala and Kolacny Brothers)

Thomas am :

Thomas

Hallo Bernd,

nach meherern Versuchen, den Fehler mit der Meldung “Ziel fehlerhaft” zu beheben, bin ich nun zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht an deinem autorun liegt. wink Die Meldung kommt auch, nachdem ich die HDD formatiert und einen neuen Sicherungsauftrag mit Zeitplan im Hyperbackup angelegt habe. Werde nun andere Fehlerquellen untersuchen! Bei Interesse kann ich dir die Lösung – sofern ich sie finde – mitteilen.

Liebe Grüße

Thomas

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Nun ja, mein autorun ist das ja eh nicht und ich kenne den Programmierer auch nicht weiter, von dem her täte mir es auch nicht weh, wenn darin ein Fehler wäre. wink

Interessant wäre es aber allemal zu wissen, warum die Fehlermeldung kommt, falls es bei jemand anderem auch mal auftritt. Also teile es ruhig mit, wen du etwas heraus findest. smile

Bernd schrieb auch: Tierpark Gotha

Robert am :

Robert

Funktioniert einwandfrei, vielen Dank für die Anleitung!

Eric am :

Eric

Hallo, danke für die tolle Anleitung.

ich würde als Sicherungsauftrag im HyperBackup gerne die Option “lokale Datenkopie” nutzen. Allerdings startet dann die Autorun nicht automatisch. Hast du noch eine Anleitung was ich hier genau einrichten muss?

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Eric!

ich würde als Sicherungsauftrag im HyperBackup gerne die Option “lokale Datenkopie” nutzen. Allerdings startet dann die Autorun nicht automatisch. Hast du noch eine Anleitung was ich hier genau einrichten muss?

Mir wäre nicht bekannt, dass man da etwas anderes einstellen muss, denn autorun ruft ja nur HyperBackup auf mit der Task-Nummer. Alles andere erledigt DSM.

autorun läuft aber? Schau mal im Paket-Zentrum in “Installiert” bei autorun, da gibt es links unter dem Status den Punkt “Protokoll anzeigen”. Vielleicht steht da etwas sinnvolles drin, das dir weiter hilft.

Eric am :

Eric

Hallo Bernd,

habe es jetzt noch mal geprüft und meine Aussage ist nicht ganz richtig. Wenn ich als Sicherungsauftrag eine Sicherung mit “Lokaler freigegebener Ordner und externe Speicher” erzeuge wird das Skript korrekt ausgeführt und die Datensicherung startet. So bald ich den Sicherungstyp auf “Lokale Datenkopie” stelle, wird das Skript zwar ausgeführt, die Sicherung allerdings nicht gestartet. Dies passiert so wohl beim “manuellen” Starten des Skripts, als auch beim späteren testen, durch anschließen einer Festplatte. Wenn ich mir die SynoBackup.conf anschaue sind die Tasks identisch nummeriert (task_1), es gibt aber, logischerweise, in der .conf diverse unterschiede; daher hatte ich gedacht das ich noch irgendwo etwas anpassen muss. Ich vermute dies liegt an einer “Altlast” von autorun. Ich nutze das Tool schon seit 1 1/2 Jahren, damals noch mit Benutzeroberfläche. Die Bezeichnung des Skripts musste ich beispielsweise auch von “autorun” in “Sicherung” umbenennen, da ich damals das Skript so benannt hatte und sich autorun nach dem Update scheinbar noch an diese Bezeichnung erinnern kann:)

Seba am :

Seba

Bei mir lief die Sicherung trotz korrekter task Nummer auch nicht. Erst als ich alle alten Sicherungsjobs gelöscht und dann einen einzelnen neuen Job angelegt hatte, der dann die Nummer “1” bekam, hat es funktioniert.

Seba am :

Seba

sorry, muss meine Aussage zurückziehen. Hatte aus Versehen ein Job “lokal freigegebener speicher” anstatt “lokale Kopie” angelegt. Also gleiches Problem hier, Autorun Skript mit “lokaler Kopie” funktioniert nicht normal

Seba am :

Seba

Fehler gefunden: im Skript muss “—type image” mit “—type local” ersetzt werden, dann geht es smile

Bernd am :

Bernd

Vielen Dank für den Hinweis, ich hab das im Artikel ergänzt.

Eric am :

Eric

Super, konnte es heute testen und so funktioniert es tadellos:)
Vielen Dank

Marcus am :

Marcus

Hallo Bernd,
ich hatte deine automatische Datensicherung schon auf der DSM5 problemlos am Laufen. Jetzt habe ich versucht es nach deiner Anleitung auch auf der DSM6 zu nutzen.
Leider kommt wenn ich die “autorun” starte immer die folgende Fehlermeldung im Putty “-sh: ./autorun: /bin/sh^M: bad interpreter: No such file or directory”
Ich bin jetzt nicht so bewandert und kann die Fehlermeldung nicht richtig deuten. Kannst du mir einen Tipp geben?

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Marcus, entschuldige bitte die späte Antwort, ich hatte die letzten Tage leider recht viel um die Ohren…

“-sh: ./autorun: /bin/sh^M: bad interpreter: No such file or directory”

Scheinbar hast du die Dateien mit einem falschen Editor bearbeitet bzw. in einem falschen Format gespeichert, daher hast du falsche Zeilenenden.

In diesem Link gibt es dazu einige Lösungsansätze, wie man das korrigieren kann.

Am einfachsten geht es wahrscheinlich, wenn du per ssh auf die Synology gehst und in den Ordner der autorun wechselst. Dort kannst du mit dem Befehl

sed -i 's/\r//' autorun

die Zeilenenden tauschen lassen.

Im Link gibt es auch noch andere Tipps, wie man das auch innerhalb von vim korrigieren kann.

Es gibt auch noch ein Terminal-Programm Namens “dos2unix”, aber ich glaube nicht, dass das auf der Synology drauf ist. Du müsstest es dann noch extra installieren.

Bernd schrieb auch: Fiery Feeds - ein iOS-Client für Tiny Tiny RSS (und andere Dienste)

Marcus am :

Marcus

Vielen Dank Bernd. Hat geklappt, ich bin allerdings den für mich einfachen Weg gegangen und habe den Synology-Texteditor benutzt. Einzige Hürde war es noch ihn zu finden, ich dacht anfänglich er wäre bereits vorinstalliert.

Gruß
Marcus

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Danke für die Rückmeldung. Kannst du noch nachvollziehen, wie du die autorun erstellt hast, dass das Problem auftauchte? Dann würde ich dazu in der Anleitung noch was ergänzen.

Arne am :

Arne

Hi,

ich hatte das gleiche Problem, habe ein anderes script mit Notepad++ erstellt, das Zeilenumbrüche als CRLF einfügt.

Notepad++ kann das Problem selbst über Edit > EOL Conversion > Unix (LF) lösen.

Arnold am :

Arnold

Hallo Bernd,
zwei Anmerkungen von mir, nachdem ich heute eine DS214+ retten musste:
Bisher hatte ich autorun und DSM5.2 am laufen und alles war gut. Das Sicherungsvolumen betrug 280 GB auf eine externe 2 TB USB3.0 Platte. Bis letzten Freitag ohne Probleme. Bis mich der User am Freitag anrief, dass der Login auf GUI nicht mehr möglich ist. Fehler: “Sie können sich nicht an das System anmelden, da der Speicherplatz derzeit voll ist. Führen Sie Neustart durch usw.”

Dies tat der User auch und damit schoss er die laufenden SSH/Telnet dienste soweit ab. Nach dem Neustart die gleiche Fehlermeldung. Allerdings auch kein Zugriff mehr auf SSH/Telnet um den / (root) zu bereinigen weil da evtl. autorun log irre gelaufen ist.

Und nun zu meinen Anmerkungen:
1) in einer Windows-Umgebung würde ich von einer formatierung der externen Platte mit EXT4 abraten, da die User diese Festplatte ohne DSM nicht an Ihre Geräte direkt anschließen können um die Daten zu lesen -> erklär in der Stresssituation einem User, dass er erstmal Ubuntu vom USB Stick starten soll laugh
Daher -> Ext. Platte am Rechner vormatieren mit dem man hinterher die Daten auch lesen möchte (hier z.B. NTFS).

2) ergibt sich schon aus 1) -> hast Du schon mal getestet wie man ohne DSM auf die Daten der externen Platte zugreifen könnte? Ich habe kein HyperBackup im Einsatz (bisher wegen autorun 1.6) aber hoffentlich ist mit dem Schalter —type local die Möglichkeit gegeben die Sicherung mit jedem Dateibrowser zu durchsuchen.

SSH und/oder Telnet muss ja nicht zwangsläufig deaktivert werden wenn keine Portforwardings stattfinden. Und in der Not sind die Dienste Goldwert.

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Arnold!

1) in einer Windows-Umgebung würde ich von einer formatierung der externen Platte mit EXT4 abraten, da die User diese Festplatte ohne DSM nicht an Ihre Geräte direkt anschließen können um die Daten zu lesen -> erklär in der Stresssituation einem User, dass er erstmal Ubuntu vom USB Stick starten soll laugh
Daher -> Ext. Platte am Rechner vormatieren mit dem man hinterher die Daten auch lesen möchte (hier z.B. NTFS).

Bei mir gab es NTFS nicht zur Auswahl, siehe Screenshot oben. Gab es diese Auswahl bei dir? FAT will man beim besten Willen nicht mehr freiwillig nutzen. Für EXT4 gibt es übrigens Windows-Treiber, damit man eben auch unter Windows darauf zugreifen kann, siehe z.B. im Wiki von ubuntuusers.de, das erscheint mir eine weitaus einfachere und praktikablere Lösung zu sein als ein Ubuntu-USB-Stick. wink

2) ergibt sich schon aus 1) -> hast Du schon mal getestet wie man ohne DSM auf die Daten der externen Platte zugreifen könnte? Ich habe kein HyperBackup im Einsatz (bisher wegen autorun 1.6) aber hoffentlich ist mit dem Schalter —type local die Möglichkeit gegeben die Sicherung mit jedem Dateibrowser zu durchsuchen.

Siehe dazu meinen Hinweis im Artikel auf den Hyper Backup Explorer, mit dem man Zugriff auf die versionierte Datensicherung erhält. Die alte Datei-basierte Version geht natürlich auch (sollte auch per Datei-Browser durchsuchbar sein) hat aber dafür auch einige Nachteile. Muss man für sich abwägen, was einem wichtiger ist.

SSH und/oder Telnet muss ja nicht zwangsläufig deaktivert werden wenn keine Portforwardings stattfinden. Und in der Not sind die Dienste Goldwert.

Telnet sollte man überhaupt nicht benutzen, SSH ist das einzige denkbare. Da mache ich aber keine Vorschriften. Wenn jemand denkt, er muss diesen Zugang offen lassen, soll er das tun. Es ist aber kein Standard, daher empfehle is grundsätzlich eher wieder die Deaktivierung.

Antimanti am :

Antimanti

Hallo Bernd.

Super Anleitung, es funktioniert leider nicht den Owner von admin auf root zu ändern, da das root password unter DSM6 nicht mehr das admin password ist.
Auch als root angemeldet kann ich den owner nicht ändern.
Anleitung sich bei der Synology nun als root anmelden hier:
https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/General/How_to_login_to_DSM_with_root_permission_via_SSH_Telnet

Hast du eine Idee wie man hier vorgehen kann um den Besitzer von admin auf root umzustellen?

vielen Dank,
Antimanti

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Kann ich nicht bestätigen. Bei mir funktioniert z.B. sudo ls nach Eingabe des admin-Kennworts korrekt. Du musst eben nur darauf achten, dass du dich vorher auch als admin per ssh anmeldest.

Bernd schrieb auch: wie ich aktuell meine Feeds verwalte

phipz am :

phipz

Hallo zusammen,

danke für das tolle Tutorial! Das ist sehr hilfreich und erfüllt genau die Aufgabe, die meine künftige DS erledigen soll.

Funktioniert diese Vorgehensweisen bei den aktuellsten DiskStations und Softwareversionen nach wie vor so?

Und kann man mit dieser Vorgehensweise auch Backups auf mehrere unterschiedliche USB-Festplatten betreiben? So dass z.B. mehrere Platten im wöchentlichen Wechsel gebackupt werden?

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo phipz!

Funktioniert diese Vorgehensweisen bei den aktuellsten DiskStations und Softwareversionen nach wie vor so?

Bei mir läuft es mit der aktuellen DSM6-Version problemlos. Zu Geräten kann ich nichts sagen, aber ich gehe nicht davon aus, dass es da einen Unterschied gibt, denn im Grunde ist das ja alles nur Software-gesteuert.

Und kann man mit dieser Vorgehensweise auch Backups auf mehrere unterschiedliche USB-Festplatten betreiben? So dass z.B. mehrere Platten im wöchentlichen Wechsel gebackupt werden?

Sorry, kann ich nicht beantworten, hab ich noch nie versucht.

Bernd schrieb auch: Altenau/Harz

flo am :

flo

@Phipz

ja, im Prinzip das geht auch mit mehreren Volumen. Du musst aber für jedes ein eigenes HyperBackup erzeugen und diese gleich aufbauen. Nur musst du halt die ID anpassen.
Effektiv für jede Platte das selbe vorgehen.

Da Hyper Backup erkennt, welches Volumen online ist, kannst du nicht ein und das selbe Backup für verschiedene Volumen machen.

LitleGerman am :

LitleGerman

ich kann das synobackub.con nicht finden auch mit dem Zugriff via Winscp kann ich so eine Datei nirgens finden cry

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo LitleGerman!

ich kann das synobackub.con nicht finden auch mit dem Zugriff via Winscp kann ich so eine Datei nirgens finden

Hast du dich korrekt als Benutzer “admin” per ssh an der Synology angemeldet, wie im Kapitel vorher beschrieben? Dann sollte die Datei eigentlich auch da sein.

Achte auch auf den richtigen Dateinamen, die Datei heißt synobackup.conf (bei deinem Kommentar fehlt das f am Ende). Vielleicht liegt es einfach daran?

Bernd schrieb auch: Let's Encrypt

Ein Mitleser am :

Ein Mitleser

Hallo,

vielen Dank für die Anleitung! Sie haben mir sehr geholfen!

Momo am :

Momo

Vielen Dank für diese Anleitung! Genau so etwas habe ich gesucht.
Bei der Durchführung hat fast alles funktioniert. Ein zwei Anmerkungen hätte ich noch:
Wenn du von “admin” sprichst, meinst du dann wirklich den Standard-User admin? Den hat man ja typischerweise deaktiviert. Meinst du den eingerichteten User mit Admin-Rechten? Ich habe mich als mein “neuer” admin angemeldet und konnte alles durchführen, bis auf den letzten Punkt “Besitzer von autorun anpassen”. Der Befehl gibt keinen Fehler aus, doch ändert sich der Nutzer auch nicht und bleibt auf admin. Das automatische Backup funktioniert trotzdem. PERL ist installiert.
Bei der Installation des autorun-Pakets gab es einige Eingaben zu tätigen. Ich habe das glaube ich alles auf Standard belassen. Die Schritte sind in deiner Anleitung nicht aufgeführt. Das könntest du evtl. noch ergänzen.
Ich habe die externe Platte zuerst an einen Windows-PC gehängt und auf NTFS formatiert. Mag sein, dass EXT4 gewisse Vorteile hat. Aber mir war wichtig auch an irgendeinem Windows-PC damit arbeiten zu können ohne vorher irgendwelche Treiber installieren zu müssen.
Für mich war es das erste Mal, dass ich mich per SSH auf meine DS geschalten habe. Putty kannte ich schon von anderen Linux-Systemen. Für das Verständnis ist es nicht schlecht sich auch mal per WinSCP aufzuschalten um einfach die Ordnerstruktur auf der DS zu sehen und zu kapieren wo die Daten denn so liegen. Putty lässt sich da ja integrieren…
Als nächstes werde ich versuchen das Ganze dann für eine zweite externe Festplatte zu ergänzen um diese dann im Wechsel immer bespielen zu können.
Mein System:
DS416 mit DSM 6.1.1-15101 Update 2

Daniel am :

Daniel

Hi,

vielen Dank für die tolle Anleitung! Genau danach habe ich gesucht. Bin kein IT-Experte, aber weitestgehend mit der Anleitung klar gekommen. An einem Punkt hänge ich gerade: Um das Script zu erstellen habe ich den DSM-TExteditor gestartet, deinen Text eingeführt, angepasst und dann abgespeichert. Bei mir entsteht dann aber eine txt-Datei. Auf deinem Screenshot sieht das aber anders aus. Wie speichere ich die Datei denn im richtigen Format ab?

Danke schon mal für deine Antwort!

Gruß, Daniel

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Daniel!

Bei mir entsteht dann aber eine txt-Datei.

Im Editor kann man (zumindest bei mir) beim Dateinamen das .txt weg lassen. Du solltest die Datei aber auch im Dateimanager umbenennen können, da du ja auch zum speichern ausreichende Rechte hattest.

Alternativ kannst du die Datei auch per ssh mit dem Befehl

mv autorun.txt autorun

umbenennen, sofern dein SSH-Benutzer ausreichende Rechte dafür hat.

Tobi am :

Tobi

Hallo Bernd,

vielen Dank für die Anleitung, funktioniert wunderbar.
Geht das ganze auch mit der neusten DSM Version oder hat Synology wieder etwas geändert?

Danke, Mfg Tobi

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Läuft bei mir in der (fast) neuesten Version problemlos.

Patrick am :

Patrick

Hallo Bernd,

Vielen Dank für Deine gelungene Anleitung, mit der ich jetzt endlich wieder ein laufendes Backup habe.

Ich würde gerne das Backup noch um eine Datenintegritätsprüfung erweitern. Hat sich mal jemand damit beschäftigt und rausgefunden, wie man das aus der Shell startet?
Ich habe bislang folgendes rausgefunden:
In der /etc/crontab steht:
/tmp/synoschedtask --run id=8
als Aufgabe.
Wenn ich den Task mit —get Aufrufe, kommt folgendes für die Integritätsprüfung zum Vorschein:
/var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor -t -k 3 -f -T 1800

Wenn ich diesen Befehl als Admin ausführe startet die Integritätsprüfung leider nicht, zumindest nicht richtig und so, dass es auf der DSM-Oberfläche angezeigt werden würde…

Hat jemand eine Idee, wie man das dennoch ausführen kann?

Grüße
Patrick

Patrick am :

Patrick

Oh, scheinbar muss man bei manuellem Start des Tasks noch die Option -m anhängen. Das Probier ich aus, sobald die aktuell laufende Prüfung abgeschlossen ist…

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Patrick, ich habe nach kurzer Suche was im Synology-Forum gefunden. Hast du das schon gesehen? Scheint aber noch nicht wirklich ausgereift zu sein. Vielleicht macht es Sinn, einfach mal den Synology-Support anzuschreiben oder im verlinkten Forum nachzufragen? Ich nutze die Integritätsprüfung bisher nur ab und zu, nicht bei jedem Backup, weil mir das sonst zu lange dauern würde.

Bernd schrieb auch: Südtirol 2017

Patrick am :

Patrick

So, ich konnte es endlich ausprobieren.
Ja, mit der Zusatzoption funktioniert der Befehl auf der Kommandozeile und die Integritätsprüfung wird gestartet. Auch die Weboberfläche zeigt dann die laufende Prüfung korrekt an und kann diese auch abbrechen.

/var/packages/HyperBackup/target/bin/detect_monitor -t -k 3 -m -f -T 1800

Ich werde das noch in mein Skript einbauen.

Grüße
Patrick

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Vielen Dank für den Tipp. Muss ich am Wochenende mal ausprobieren, ob das bei mir klappt, dann ergänze ich den Artikel. smile

Bernd schrieb auch: Lies was Du willst

Alex am :

Alex

Hab das Ganze erst mal mit nem kleinen Testjob ausprobiert (Lokal, nicht Image) und es läuft – mit einem kleinen Haken:
exit 100 wirft bei mir den USBshare nicht aus

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Alex!

exit 100 wirft bei mir den USBshare nicht aus

Das habe ich leider auch festgestellt, als ich letzte Woche etwas ausprobieren wollte. :-/ Habe mich aber noch nicht weiter damit beschäftigt und auf die Schnelle auch nix gefunden, woran das liegt.

Rene' am :

Rene'

Hallo Bernd,
Erstmal danke für die Anleitung. Damit klappt das automatische Backup ganz wunderbar.
Das einzige was mir irgendwie fehlt ist die ID meine LUN Datensicherung. Die Datei und Ordnersicherung klappt. Die TASK ID war leicht zu finden. Hast du noch eine Idee wie die Id der LUN Sicherung finden könnte?

Liebe Grüße

Rene’

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Rene,

Das einzige was mir irgendwie fehlt ist die ID meine LUN Datensicherung. Die Datei und Ordnersicherung klappt. Die TASK ID war leicht zu finden. Hast du noch eine Idee wie die Id der LUN Sicherung finden könnte?

Leider nein, damit habe ich mich bisher auch nicht beschäftigt. Falls du es herausfindest, nehme ich es aber gerne in die Anleitung mit auf.

Bernd schrieb auch: macOS: brew aufräumen

Hans am :

Hans

Hi,

danke für die Anleitung. Ich bin sie jetzt mehrfach durchgegangen und hab alles wie angegeben auf meiner Synology DS218+ installiert. Ich habe nur ein Problem:

Das autorun Skript startet nicht automatisch beim anstecken der USB Festplatte.

Wenn ich das autorun Skript selber per ssh mit “sudo ./autorun” starte läuft es durch und macht was es soll, nur es startet nicht automatisch beim anstecken der USB Festplatte.

Hat jemand eine Idee warum das nicht klappt?

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hallo Hans!

Das autorun Skript startet nicht automatisch beim anstecken der USB Festplatte.

Das autorun-Programm im Paketmanager läuft?
Liegt die autorun-Datei im richtigen Ordner?
Hat sie “root” als Besitzer?

Das wären so die ersten Sachen, die mir einfallen würden, warum es nicht funktionieren könnte.

Hans am :

Hans

Das autorun-programm war im Packetmanager noch nicht gestartet. Nach dem Ausführen vom autorun-programm im Packetmanager funktioniert alles wie es soll.

Ich hatte den Satz in der Anleitung:

“Nachdem das Paket installiert und gestartet wurde, geht es mit dem nächsten Schritt weiter. “

so verstanden, dass der Packetmanager das autorun-Programm selber installiert und ausführt. Die Anleitung sollte vielleicht darauf hindeuten, dass man das installierte Programm noch aktiv im Packetmanager starten muss.

“Nachdem das Paket installiert wurde, muss es noch im Packetmanager gestartet werden. Dazu geht man im Packetmanager auf “Installiert” klickt “autorun” und wählt bei “Aktion” den Punkt “Ausführen”. Nach dem Starten von autorun geht es mit dem nächsten Schritt weiter. “

Es gibt noch ein doppeltes die unter dem autorun script Text:

“Das Script macht eigentlich nicht viel mehr als HyperBackup mit dem zugehörigen Job aufzurufen und in einer Warteschleife zu verweilen, bis die die definierten Tasks abgeschlossen sind.”

Nochmals danke für die tolle Anleitung und den persönlichen Support.

Kai am :

Kai

Hallo Bernd,

vorweg vielen Dank für deine super Arbeit! Mit deiner Hilfe konnte ich sowohl damals (vor DSM 6) als auch jetzt erneut meine automatische Datensicherung einrichten.

Zwei Anmerkungen sind mir dabei gestern in den Sinn gekommen:

- das Fenster “Dantensicherungsziel” hat sich stark verändert. Die dateibasierten Sicherungen enden jetzt stets mit dem Zusatz “(Einzelversion)”. Falls du dies aktualisieren möchtest habe ich hier einen Screenshot hochgeladen https://image.ibb.co/c859SS/Synology_Datensicherungsziel.jpg

- jeder der Hyper Backup sowieso neu einrichten möchte kann sich den Weg über das SSH Terminal (oder PuTTY) sparen. Einfach Hyper Backup deinstallieren (inkl. aller alten Sicherungsaufträge). Mit der anschließenden Neuinstallation werden die Backup Configs und somit auch Task Nummern zurückgesetzt und die Tasks beginnen wieder bei 1.
(Wichtig: die Task Nummern werden stets fortschreitend nummeriert! Um also ohne Terminal die Übersicht zu behalten sollte man nach der Neuinstallation alle Aufträge entsprechend fortlaufend nummerieren/benennen (auch wieder gelöschte Aufträge zählen!).)

Nochmals ein großes Lob an dieses Tutorial und alle Mitwirkenden!

Viele Grüße aus Berlin
Kai

Bernd am :

Bernd

Hallo Kai!

vorweg vielen Dank für deine super Arbeit! Mit deiner Hilfe konnte ich sowohl damals (vor DSM 6) als auch jetzt erneut meine automatische Datensicherung einrichten.

Gerne. Ich bin ja auch immer froh, wenn ich irgendwo im Internet Hilfe zu meinen Sorgen und Problemen finde. wink

das Fenster “Datensicherungsziel” hat sich stark verändert. Die dateibasierten Sicherungen enden jetzt stets mit dem Zusatz “(Einzelversion)”.

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe das Bild und den Text an die neue Version angepasst.

jeder der Hyper Backup sowieso neu einrichten möchte kann sich den Weg über das SSH Terminal (oder PuTTY) sparen. Einfach Hyper Backup deinstallieren (inkl. aller alten Sicherungsaufträge). Mit der anschließenden Neuinstallation werden die Backup Configs und somit auch Task Nummern zurückgesetzt und die Tasks beginnen wieder bei 1.
(Wichtig: die Task Nummern werden stets fortschreitend nummeriert! Um also ohne Terminal die Übersicht zu behalten sollte man nach der Neuinstallation alle Aufträge entsprechend fortlaufend nummerieren/benennen (auch wieder gelöschte Aufträge zählen!).)

Guter Hinweis, ich nehme das mal noch in die Anleitung mit auf. Den Weg über das Terminal möchte ich aber trotzdem lieber drin lassen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Bernd (@bauigel) am :

Bernd

Hab mir das jetzt noch mal überlegt. Ich lasse den Hinweis doch weg. Da man eh per SSH auf der NAS ist um den root zu ändern, kann man ruhig auch in der Datei nachsehen. Dann ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite, egal ob man neu installiert hat oder nicht.

Bernd schrieb auch: Die Datenschutz-Grundverordnung und Serendipity

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