Skip to content

Bluetooth bei Start deaktivieren

Tausendmal gebraucht, tausendmal gesucht, tausendmal vergessen zu notieren wie es geht…und eben bei erbenux im Feed gelesen, daher notiere ich es für mich auch nochmal.

Man muss einfach in die Datei /etc/rc.local folgendes eintragen:

rfkill block bluetooth

Zu beachten ist dabei, dass der Eintrag vor

exit 0

steht bzw. das exit am Ende der Datei stehen muss.

Nach dem Neustart ist dann Bluetooth standardmäßig ausgeschaltet, lässt sich aber über das Icon trotzdem noch aktivieren (geht bei manch anderen Methoden nicht).

mehrere GPX-Dateien zusammenfassen und vereinfachen

Weil aus dem Urlaub viele Dateien aus dem GPX-Logger entstanden sind, müssen die jetzt für die Abarbeitung der Nach-Urlaub-Arbeiten (Georeferenzierung der Bilder, Panorama-Erstellung, etc) erstmal die GPX-Dateien zu einer einzigen Datei zusammengefügt werden:

gpsbabel -i gpx `for i in *.gpx; do echo -n " -f $i "; done` -o gpx -F bigone.gpx

Nun ist diese Datei allerdings über 200 MB groß, wodurch eine Verwendung in den meisten Programmen eine Qual ist, weil einfach zu viel Speicher benötigt wird. Die Datei kann man mit dem folgenden Befehl etwas „optimieren” lassen, indem man unnötige Punkte (was immer das für jeden einzelnen auch sein mag) entfernen lässt:

gpsbabel -i gpx -f bigone.gpx -x simplify,crosstrack,error=0.001k -o gpx -F simple.gpx

Als Filter wird hierbei crosstrack benutzt, welcher eine Linie zwischen vorherigem und nachfolgendem Punkt zieht. Liegt der mittlere Punkt dann weniger als (im Beispiel) 0.001 km (also 1 m) von der Linie entfernt, wird der Punkt gelöscht. Vorteil ist hierbei, dass die Form der Aufzeichnung erhalten bleibt, was bei anderen Vereinfachungen meist nicht der Fall ist und so z. B. Kurven sehr kantig werden oder ganz verschwinden. (Beispiel und Erklärung aus dem OpenStreetMap-Wiki)

Dadurch hat sich die Dateigröße dann doch wesentlich von über 200 MB auf 26 MB verringert.

Bilder automatisch drehen in Unterverzeichnissen

Meine Gedankestütze von damals muss etwas geändert werden, damit jhead Bilder in allen Unterverzeichnissen drehen kann. Ist einfach nötig, da ich keine Lust habe, das für knappe 20 Verzeichnisse manuell zu machen wink

find -iname \*.JPG -exec jhead -autorot {} \;

Man muss hier leider diesen Umweg über find gehen, da nur die Windows-Version von jhead eine Möglichkeit zum durchsuchen von Unterverzeichnissen hat sad

Bilder in der Konsole verkleinern

Weil ich es für die Urlaubsbilder ständig brauche, nicht mehr wusste wie es geht und es wohl auch noch nicht irgendwo notiert hatte…

Um Bilder (im Beispiel mit der Endung JPG) auf eine bestimmte Größe zu bringen (im Beispiel die längste Seite 640 Pixel) kann man einfach den folgenden Befehl nutzen:

mogrify -resize 640 *.JPG

mogrify befindet sich im Paket imagemagick, welches eigentlich bei jeder Linux-Installation dazu gehören sollte (auch wenn sie zumindest bei Ubuntu nachinstalliert werden muss).

tweetbackcheck