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Ostsee 2013

Eigentlich wollte ich den folgenden Artikel schon längst geschrieben haben, aber wie das so ist, immer ist was anderes oder man hat keine Motivation zum bloggen. Kennt ihr sicher…

Samstag, 05.10.

Vom 05. bis 12.10. waren Anja und ich für ein paar Tage an der westlichen Ostsee, da wir uns unter anderem mal Lübeck und Kiel ansehen wollten. Als Unterkunft hatten wir uns nach einiger Suche für das Appartmenthaus Undine (Lage bei osm.org) entschieden, da das Suterrain-Appartment mit 33 € pro Nacht schon fast unverschämt günstig war und wir ohnehin keine großen Ansprüche hatten. wink

Die Unterkunft war für die Woche, die wir dort verbrachten, absolut in Ordnung und mit der kleinen Küche, in der alles Notwendige vorhanden war, war auch unser Überleben gesichert. cool

Etwas gestört hatte der Raumentfeuchter im Bad und die Hebeanlage für das Abwasser, aber ersteres haben wir Abends ausgeschalten, wenn wir in der Wohnung waren und letzteres hörte man auch nur, wenn man geduscht hatte oder eben auf dem Klo war. Also zu verschmerzen.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns dann auf den Weg zum nahegelegenen Strand, zu dem man von der Unterkunft aus wirklich nur 3-5 Minuten laufen muss. smile

Bei der Gelegenheit haben wir dann auch gleich noch ein paar Geocaches gesucht und gefunden. cool

Der Abend war dann relativ unspannend. Haben uns nur noch was gekocht und dann TV geschaut, wenn ich mich richtig erinnere.

Sonntag, 06.12.

Heute haben wir uns ein bisschen in Scharbeutz umgesehen, was in unserem Fall bedeutete: Geocaching durch den Ort. wink

Mittagspause hatten wir an dem Tag bei Foodrunner gemacht. Das Essen war ok, Burger mit Pommes halt. Glaubt es oder glaubt es nicht, wir hatten einfach keine Fisch-Bude gefunden, wo wir hätten Fischsemmeln kaufen können. normal Ortskundige werden uns jetzt auslachen, aber die sind wir nunmal nicht. tongue

Gegen 17 Uhr waren wir dann nach einem sehr langen Fußmarsch endlich wieder in unserer Unterkunft angekommen und mussten uns dann erstmal ein bisschen ausruhen, denn die viele Lauferei ist man als Büroheini einfach nicht mehr gewohnt…

Montag, 07.10.

Heute wollten wir uns mal Kiel ansehen. Der Tag ging schon schlecht los, da wir auf dem Weg bei Eutin in eine Vollsperrung gerieten und einen rießigen Umweg fahren mussten. Aus einer knappen Stunde Fahrtzeit und 65 km wurden dann eineinhalb Stunden und 80 km sad

In Kiel haben wir unser Auto in ein Parkhaus gestellt und uns zu Fuß in Richtung Innenstadt aufgemacht. Bei der Stadtbesichtigung haben wir uns an die vorhandenen Geocaches gehalten wink und sind so an der Hörnbrücke vorbei gekommen, von der aus es über den Asmus-Bremer-Platz und den Rathausplatz (Starbucks musste natürlich auch sein wink ) zur Kiellinie, welche wir ein ganzes Stück entlang schlenderten bzw. mussten, weil da hinten irgendwo ein Cache lag laugh

auf der Horn-Brücke

Auf dem Rückweg haben wir es uns dann erstmal auf den Bänken der Anlegestellen bequem gemacht und eine Fischsemmel gegessen, da zum Glück gleich eine Bude daneben stand. smile Nachdem wir auf Umwegen wieder zu unserem Auto zurück gekommen waren, setzten wir uns in’s Auto, um uns nördlich von Kiel noch zwei Leuchttürme anzusehen.

Erster Anlaufpunkt war der Leuchtturm Holtenau, aber von dem war Aufgrund eines Baugerüsts leider nicht viel zu sehen. sad aber wenigstens lag gleich nebenan ein schönes Schiff smile

Danach ging es noch hinaus zum Leuchtturm Friedrichsort, aber der war uns etwas zu weit Weg und auch der Zugang war nicht möglich, weil das Wasser zu hoch stand, daher gibt es nur ein Foto aus der Ferne wink

Nachdem wir dann noch ein paar Caches in der Umgebung gefunden hatten, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Nachdem wir dann noch im Supermarkt einkaufen waren, aber eigentlich keine Lust mehr auf Kochen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Fast-Food-/Döner-Restaurant, wo wir uns schnell was mitnehmen konnten. Scheint es aber in Scharbeutz nicht zu geben, so dass wir mit Mühe und Not dann noch die essbar fanden, von der wir uns zwei Pizzen mit in das Apartment nahmen. Haben, wenn ich mich recht erinnere, auch recht gut geschmeckt.

Dienstag, 08.10.

Heute machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Lübeck. Um es gleich voraus zu schicken, wir haben uns kein Marzipan gekauft. wink

Durch Lübeck sind wir dann relativ plan- und ziellos gelaufen, wir haben uns einfach von den Caches leiten lassen. smile Daher gibt es zu den nachfolgenden Bildern gar nicht viel zu sagen…

Mittags waren wir dann noch bei Pommes & Chicken Express, wo wir Currywurst aßen (weiß der Teufel, wir haben nirgendwo nen Stand mit Fischsemmeln entdecken können). War ok, aber auch nix besonderes.

Danach fuhren wir wieder nach Scharbeutz zurück, wo wir uns noch ein paar Infos für den nächsten Tag zusammen suchten, da wir mal nach Fehmarn fahren wollten.

Mittwoch, 09.10.

Heute machten wir uns also auf den Weg nach Fehmarn, diese kleine Insel im Westen der Ostsee.

Zuerst machten wir uns auf den Weg nach Burg, der einzigen größeren Ansiedlung der Insel, wo wir mit etwas Glück direkt im Zentrum einen 2-Stunden-Parkplatz ergattern konnten. Von das aus sind wir in einem annähernden Kreis den Geocaches hinterher gelaufen…

Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann (glaube ich) bei Dadas Kebap unser Mittagessen geholt und auf einer nahen Parkbank zu uns genommen. Döner war nicht schlecht, aber wenn es wirklich der beste Döner von Fehmarn war, dann dann sollte da dringend mal ein neuer aufmachen. wink

Danach fuhren wir an die Westküste nach Flügge (so da an den Südzipfel), wo man einen Leuchtturm besteigen kann. smile

Wer möchte, kann an der Stelle dann auch eine Kaffeepause einlegen, es gibt direkt am Leuchtturm eine kleine Verpflegungsstation mit Getränken und Häppchen (die wir aber nicht probiert hatten). Danach liefen wir zurück zum Auto (ist leider ein ganzes Stück) und fuhren noch kurz zur Fähre nach Puttgarden. Etwas bestimmtes wollten wir da nicht, eigentlich nur umsehen und vielleicht noch ein paar Caches finden. smile

Nachdem wir ein Stück am Deich entlang gegangen waren, schauten wir auf dem Rückweg noch in den Border Shop, wo man zollfrei einkaufen kann. Aber entweder wir haben an dem Konzept irgend etwas nicht verstanden oder die Preise waren ein ganzes Stück teurer als im teuersten Supermarkt den ich kenne. eek

Interessant ist der Laden aber allemal, da er komplett in einem Schiff verbaut ist und man über einen ewig langen Irrweg über mehrere Ebenen durch die verschiedenen Bereiche geführt wird. Außerdem bekommt man eine schier endlose Auswahl an Alkohol (Wein, Schnapps, Bier, etc) falls man mal etwas besonderes sucht/braucht und zufällig in der Nähe ist. Aber wie erwähnt, Preise erschienen uns allgemein als “Wucher”.

Nach diesem Erlebnis machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, denn das war bis Scharbeutz auch noch ein gutes Stück zu fahren.

Donnerstag, 10.10.

Vom Tag selbst gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, wir haben den ganzen Tag beim Geocaching verbracht. Das Wetter war zwar frisch, aber größtenteils trocken, so dass die Laune beim stundenlangen wandern auch nicht schlechter wurde. wink

Wirklich erwähnenswert sind dabei eigentlich nur die beiden wirklich großen Schatzkisten, die wir dabei gefunden hatten smile

Am Abend waren wir dann (nach langer Entscheidungsfindungsphase) im Sol y Mar zum Abendessen. Die Lage an der Ostsee-Therme klingt war nicht berauschend, aber die Bewertungen in diversen Portalen waren im insgesamt gut bis sehr gut, so dass wir es mal probierten.

Als Vorspeise hatte ich eine Suppe und als Nachspeise teilten Anja und ich uns noch eine Portion Panna cotta. Als Fazit des Abends muss ich sagen, unsere männliche Bedienung war sehr freundlich und das Essen hat durchweg alles super geschmeckt. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, hierhin zu gehen. cool

Danach liefen wir noch ein bisschen an der Strandpromenade entlang, bevor es zurück zum Hotel ging. Inzwischen hatte es leider auch mal wieder zu regnen angefangen.

Freitag, 11.10.

Unser letzter Tag an der Ostsee. Heute wollten wir uns mal noch ein wenig in Eutin umsehen, wobei wir hier zuerst das Eutiner Schloss anfuhren.

Vom Inneren kann ich leider keine Bilder zeigen, denn die Schlossstiftung sieht es scheinbar als erforderlich an, dass zusätzlich zu den 6 € Eintritt p. P. auch noch 5 € für eine Fotografieerlaubnis bezahlt werden. Wie gesagt für jeden, der fotografieren will. Finde ich nicht ok und deshalb habe ich mich da auch verweigert. Finde ich persönlich ne Frechheit, vor allem die Höhe des Preises.

Nachdem wir durch das Schlossmuseum durch waren, was an sich wirklich hübsch gemacht und sehenswert ist, sind wir noch ein wenig in Eutin herumgelaufen…

Nachdem wir zwischendurch bei einem Bäcker noch etwas gegessen hatten, fuhren wir noch ein Stück außerhalb zur Bräutigamseiche:

Die Bräutigamseiche ist eine Eiche im Dodauer Forst bei Eutin in Schleswig-Holstein. Sie war lange Zeit der einzige Baum der Welt mit einer eigenen Postanschrift und bringt Heiratswillige über einen toten Briefkasten in Kontakt.

Danach fuhren wir noch einmal kurz einkaufen für den morgigen Heimweg, bevor es wieder in unsere Unterkunft ging, von wo aus wir uns noch ein letztes mal an die Küste begaben, wo es heute mal ordentlich windig und entsprechend ein bisschen Wellengang war. smile

Samstag, 12.10.

Heute machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Thüringen. In Hamburg machten wir noch kurz Zwischenstopp, weil wir da einen (wichtigen) Cache machen mussten, bevor es dann über diverse Baustellen und Umleitungen (A7 ist eine Katastrophe, vermutlich die längste Baustelle Deutschlands) zurück nach Erfurt ging, wo wir gegen 17 Uhr schließlich ankamen.

Damit war dann auch dieser Urlaub wieder vorbei und es begannen die Restarbeiten mit aufräumen, Wäsche waschen etc…

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